Fußball-Oberliga: Nach der 7:0-Gala gegen Uphusen reist die Eintracht nun zum VfL Oldenburg

„Das wird ne schwere Nummer“

Einer rutscht aus, einer springt ins Leere: Das Heimspiel der vergangenen Saison gewann die Eintracht mit Sebastian Marx (links) gegen Oldenburg 4:1. Nun reist Northeim zum VfL. Archivfoto: zij

Northeim. Rund 260 Kilometer in Richtung Norden zum VfL Oldenburg führt am Sonntag der Weg der Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim. Wir beantworten vor der Partie, die dort um 14 Uhr angepfiffen wird, die wichtigsten Fragen zur Begegnung des 13. Spieltages.

? Wie ist die Ausgangslage?

! Die Eintracht fährt als Tabellensechster (18 Punkte) zum Zehnten, der auch nur zwei Zähler weniger auf dem Konto hat, allerdings mit erst 14 erzielten Treffern eine der schwächsten Offensivreihen der Liga stellt. Die Stimmung in Northeim ist nach dem 7:0 gegen Uphusen natürlich gut. „Das war wie eine Befreiung für die Jungs, die endlich gesehen haben, dass das mit dem Toreschießen ja doch noch klappt“, sagt Trainer Wolfgang Schmidt.

Vor dem Sonntags-Duell warnt er dennoch. „Das wird ne schwere Nummer. Oldenburg spielt bisher eine gute Runde. Man darf nicht vergessen, dass der VfL vergangene Saison eigentlich schon abgestiegen war und sich nur gerettet hat, weil Hildesheim über die Relegation doch noch in die Regionalliga durfte. Unter diesen Voraussetzungen haben die eine starke Truppe zusammen und machen das wirklich gut.“ Zuletzt gab es allerdings nur ein 1:1 gegen Schlusslicht Uelzen. Oldenburg war damit die erste Mannschaft, die gegen die Teutonen nicht gewann.

?Kann in Oldenburg denn gespielt werden?

! Ja. Der VfL kickt daheim die ganze Saison ausschließlich auf Kunstrasen. „Das kommt uns als Mannschaft, die spielerisch zum Erfolg kommen will, sogar ein bisschen entgegen. Mit irgendwelchen Löchern im Rasen oder tiefem Geläuf müssen wir uns dann gar nicht erst beschäftigen“, sagt Wolfgang Schmidt.

? Wie endeten die Spiele in der letzten Saison?

!Mit deutlichen Siegen für die Eintracht. Am 19. Oktober schossen Melvin Zimmermann und Thorben Rudolph mit je zwei Treffern ein 4:0 in Oldenburg heraus. Das Rückspiel endete 4:1. Patrick Sieghan (2), Sebastian Marx und erneut Zimmermann drehten ein 0:1 in einen souveränen Heimsieg.

?Wie sieht es personell aus?

! Da bessert sich die Situation weiter. Nachdem Kapitän Marcel Braun nach abgesessener Sperre bereits zwei Mal wieder dabei war, ist nun auch Yurgen Salfeld wieder spielberechtigt. Melvin Zimmermann hat seinen Urlaub beendet und kehrt ebenfalls zurück. Im Tor wird erneut Thorben Reinhardt stehen. Der an der Leiste verletzte Stammkeeper Moritz Köhler setzt sich für alle Fälle auf die Bank.

Nächste Woche im Heimspiel gegen Arminia Hannover steht dann Jannik Strüber wieder zur Verfügung. Dann hat er die zwei Spiele nach der roten Karte in Göttingen abgesessen. Nur im Notfall wird Marc-André Strzalla auflaufen. Er muss im November an der Patellasehne operiert werden. (mwa)

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