Fußball-Oberliga: Entscheidung bis Ende März

SVG denkt intensiv über 4. Liga nach

Reinhold

Göttingen. „Die Entscheidung wird nach diesem Sieg am Wochenende gegen Wunstorf intensiver, über die Regionalliga nachzudenken“, sagt Reinhold Napp, erster Vorsitzender der SVG Göttingen. Denn sein Team hat in der Fußball-Oberliga nach dem 2:0-Sieg mit einer imponierenden Leistung gegen den 1. FC Wunstorf den zweiten Tabellenplatz gefestigt und damit weiter die Chance auf die Relegationsrunde zum Aufstieg in die Fußball-Regionalliga.

„Was mir am meisten imponiert hat an der Mannschaft in diesem Spiel, war, dass alle Spieler auf allen Positionen bis zur letzten Minute in Bewegung waren.“ Es müsse sich jetzt endlich rumsprechen, welch guter Fußball am Sandweg beim Aufsteiger gespielt wird, hofft Napp auf noch mehr Interessierte.

Auffällig gegen Wunstorf: Gar nicht aufgefallen war, dass mit Alexander Burkhardt und Micha Alexander zwei Stammkräfte aufgrund von Verletzungen nicht gespielt haben. „Unser Trainer hat den Luxus, dass jede Position derzeit personell doppelt stark besetzt ist durch einen breiteren Kader. Den hatten wir in der Aufstiegssaison nicht“, erinnert sich Napp.

Vorläufige Zusage des NFV

Durch die vorläufige mündliche Zusage des Niedersächsischen Fußballverbandes darf die SVG nun auch wie gegen Wunstorf geschehen, Oberligaspiele auf dem Kunstrasen austragen, was diesem technisch versierten Team entgegenkommt. Sie kann exzellent den Ball laufen lassen.

Stark auch, dass einige Spieler, die vor allem individuelle Stärke besitzen, die manchmal zum Egoismus führt, nun auch mannschaftsdienlich spielen, ihren Egoismus hinten anstellen, und dadurch dieses Team noch stärker geworden ist. (wg/gsd) Foto: gsd/nh

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