Fußball-Oberliga: Alexander Knopf und Maurice Weinhardt treffen für die Gastgeber

2:1 gegen MTV Gifhorn! Eintracht Northeim feiert den ersten Saisonsieg

Laufduell im Mittelfeld: Die Northeimer Silvester Fahlbusch (links) und Tristan Heine gegen den Gifhorner Erik Weinhauer.
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Gemeinsam ans Ziel: Die Northeimer Silvester Fahlbusch (links) und Tristan Heine gegen den Gifhorner Erik Weinhauer.

Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt: Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim hat am Sonntag den ersten Saisonsieg eingefahren. Im Gustav-Wegner-Stadion gab es einen 2:1 (1:0)-Erfolg gegen den MTV Gifhorn.

Northeim – Damit verließ die Mannschaft den letzten Tabellenplatz, den nun der Gegner innehat.

Was tat sich in den 90 Minuten?

In der dritten Minute mussten die Northeimer Fans tief durchatmen: Gifhorns Marius Martinowski tauchte völlig frei wenige Meter vor dem Northeimer Tor auf, schoss aber Keeper Christopher Meyer an. Der MTV begann gut, bis sich die Gastgeber nach und nach befreiten. Nachdem zwei Mal der Mut zum Schuss noch gefehlt hatte, machte es der aufgerückte Alexander Knopf besser und erzielte mit Auge per Flachschuss die Führung (20.). Nach identischem Muster (Rückpass an den Strafraum, platzierter Schuss in die Ecke) hätte Maurice Weinhardt erhöhen können, scheiterte aber an einem Abwehrbein (35.).

Wie zufrieden Gifhorn-Coach Michael Spies mit den ersten 45 Minuten war, zeigte er deutlich. Er brachte zwei neue Offensivkräfte, die die Northeimer beschäftigen sollten. Und wie bereits zu Beginn der Partie, startete der MTV auch jetzt besser. Die beste Chance hatte aber Eintracht, als Massimo Röttger von rechts allein aufs Tor zog. Gifhorns Schlussmann Tobias Krull war jedoch schnell am Boden und parierte stark (62.) mit der Hand.

Als der Gegner immer mehr Druck aufbaute, schlug die Heimsieben eiskalt zu: Maurice Weinhardt erhöhte auf 2:0 und beruhigte Mitspieler und Fans (67.) – vorerst! Weil Mathes Hashagen für Gifhorn verkürzte (87.), war noch einige Minuten zittern angesagt. Den Sieg fest hielt in der Nachspielzeit Christopher Meyer, als er bei einem Kopfball blitzschnell abtauchte. Kurz danach war Schluss.

Geht das Ergebnis in Ordnung?

Nach anfänglichem Druck der Gäste machten es die Northeimer gut und suchten ihr Glück im schnellen Umschalten. Das klappte deutlich besser, als Mediavilla oder Danneberg gegen ihre körperlich deutlich überlegenen Kontrahenten hoch anzuspielen. Blieb der Ball am Boden, war die Eintracht besser. Als Gifhorn alles nach vorn warf, verteidigte Northeim engagiert und hielt leidenschaftlich dagegen.

Taten sich einzelne Spieler besonders hervor?

Louis Riedel hatte nicht nur seine linke Seite im Griff, er schaltete sich auch immer wieder offensiv ein. Gleiches gilt für Alexander Knopf. Defensiv stark, Tor zum 1:0 erzielt. Der Sonntag hätte schlechter laufen können für ihn. Offensiv ging alles über Maurice Weinhardt. (Marco Washausen)

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