Fußball-Oberliga: Anstoß am Sonntag um 14 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion

Eintracht Northeim empfängt Tabellenführer Egestorf-Langreder

Maurice Weinhardt bei einem Kopfballduell im Heimspiel gegen Gifhorn.
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Seit vier Partien ist die Eintracht, hier Maurice Weinhardt im Spiel gegen Gifhorn, unbesiegt. Die Aufgabe am Sonntag hat es allerdings in sich.

Northeim – Vor einer ganz schweren Aufgabe steht der FC Eintracht Northeim am Wochenende in der Fußball-Oberliga. Sonntag ab 14 Uhr gibt der 1. FC Germania Egestorf-Langreder seine Visitenkarte im Gustav-Wegner-Stadion ab.

Kann die Begegnung angesichts der angespannten Corona-Lage denn überhaupt stattfinden?

Ja, das entschied der Vorstand des FC Eintracht - nach Rücksprache mit den Behörden - unter der Woche. Am vergangenen Sonntag war die Begegnung bei Arminia Hannover noch ausgefallen, weil im Northeimer Lager Ergebnisse von Corona-Tests fehlten.

Wie ist die sportliche Ausgangslage vor dem Spiel?

Sieben Spieltage hat es gedauert, bis auch das letzte Team eine Niederlage einstecken musste. Die SVG Göttingen erwischte es vergangenen Sonntag beim 3:4 daheim gegen Tündern. Damit büßten die Unistädter die Tabellenführung ein und übergaben diese an Northeims nächsten Gegner. Egestorf-Langreder siegte zuletzt 3:0 gegen Gifhorn und grüßt nun mit 14 Zählern nach sieben Partien von ganz oben. Wirklich verwunderlich ist das nicht, schließlich gehört der Vorjahres-Vierte zum ganz engen Kreis der Aufstiegskandidaten. Die Eintracht - ihrerseits seit starken vier Partien ohne Niederlage - rutschte durch Tünderns Sieg in Göttingen auf den sechsten Platz. Das Prunkstück der Gäste ist die Abwehr. Erst vier Gegentreffer bei sieben Auftritten sind Ligabestwert.

Wie endeten die Duelle in der vergangenen Serie?

Am 17. November 2019 lieferte Northeim dem Favoriten eine Begegnung auf Augenhöhe, doch letztlich waren die Treffer von Agit Erbek und Julian Kratzert bei der 2:3-Niederlage zu wenig. Zum Rückspiel am Rhumekanal - ursprünglich geplant für den 3. Mai - kam es coronabedingt nicht mehr.

Nach dem Saisonabbruch stellten die Germanen (wie auch der VfL Oldenburg) noch einen Antrag beim niedersächsischen Fußballverband und hofften, zusätzlich neben Hildesheim und Delmenhorst in die Regionalliga aufsteigen zu dürfen, dieser fand jedoch keine Mehrheit.

Wie ist die Stimmung im Northeimer Lager?

Sehr gut. In erster Linie ist man froh, dass der Ball wieder rollen kann. Doch die gezeigten Leistungen in den vorangegangenen Spielen machen durchaus optimistisch. „Über die Favoritenrolle müssen wir nicht sprechen. Aber wir wollen uns nicht verstecken und mutig sein“, sagt Vorstandsmitglied Moritz Braukmüller. Personell sieht es gut aus. Trainer Jan Ringling hat fast den kompletten Kader zur Verfügung.  (Marco Washausen)

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