Fußball-Oberliga: Fragen und Antworten vor dem Heimspiel der Eintracht gegen den SSV Jeddeloh

„Die Zeit ist jetzt einfach reif“

Keine guten Erinnerungen: Beim letzten Auftritt in Northeim nahm der SSV Jeddeloh alle drei Punkte mit. Patrick Sieghan und die Eintracht hatten im Mai 2015 mit 0:4 das Nachsehen. Am Sonntag gastieren die Kicker aus der Nähe Oldenburgs erneut im Gustav-Wegner-Stadion. Archivfoto: zij

Northeim. „Die Zeit ist jetzt einfach mal reif“, findet Eintracht Northeims Teammnager Hartmut Denecke. Seit dem Aufstieg in die Fußball-Oberliga hat Eintracht Northeim gegen den SSV Jeddeloh stets verloren (0;5, 0:4, 1:3). Damit soll am Sonntag endlich Schluss sein. Anpfiff im Gustav-Wegner-Stadion ist um 14 Uhr. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen zu dem Duell.

? Wie ist die Ausgangslage vor der Begegnung?

! Die Northeimer sind mit dem Sieg gegen Uelzen auf Platz sechs geklettert (28 Punkte aus 18 Spielen). Der Gast ist Vierter, hat mit 22 Spielen die meisten in der Liga auf dem Buckel und holte daraus 33 Zähler.

? Was kann man zum Gegner sagen?

!Jeddeloh stellt eine überdurchschnittlich gute Oberliga-Mannschaft, die in aller Regel mehr Wert auf die Offensive als auf die Defensive legt. Das untermauert das Torverhältnis von 48:46. Rechnet man dies mal auf alle bisher absolvierten SSV-Spiele um, fielen im Schnitt rund 4,3 Tore pro Begegnung der Jeddeloher. Die Zuschauer dürften am Sonntag in Northeim also voll auf ihre Kosten kommen, wenn denn alles normal läuft.

Wenig verwunderlich ist daher auch die Tatsache, dass der SSV mit Keven Oltmer (16) und Julian Bennert (14) die beiden treffsichersten Spieler der bisherigen Saison stellt. Sie muss die Eintracht-Defensive unbedingt unter Kontrolle bekommen, wenn man gegen diesen Gegner endlich Zählbares einfahren will.

? Wie lief das Hinspiel?

! Das begann für die Northeimer richtig gut. Nils Hillemann traf früh zur Führung. Doch Bennert (2) und Schnabel drehten die Partie noch zum 3:1 für ihr Team. Am Ende standen nur noch neun Eintracht-Kicker auf dem Feld. Marcel Braun (Foul) und Yurgen Salfeld (Tätlichkeit) hatten glatt Rot gesehen.

? Sind denn am Sonntag alle Man an Bord?

! Nein! Neben Braun (Kreuzband) wird auch Sebastian Marx fehlen. Er kassierte gegen Uelzen die fünfte gelbe Karte und muss pausieren. Dies gilt übrigens auch für die Jeddeloher Sean Minns und Thomas Celik, die ebenfalls gesperrt sind. Nils Hillemann und Melvin Zimmermann sind angeschlagen. Sie klagen über muskuläre Probleme, beziehungsweise Schmerzen im Adduktorenbereich. „Ich hoffe, dass Christian Horst wieder dabei sein kan. Aber das muss man abwarten“, sagt Trainer Wolfgang Schmidt.

? Wie ist der SSV Jeddeloh momentan so drauf?

! Schwer zu sagen. Die letzten Ergebnisse sind durchwachsen. Das Team gewann zwar gegen Oldenburg und Arminia Hannover, war auswärts aber nicht so stark. In Bückeburg gab es ein 1:1, in Uelzen verlor der SSV sogar 2:4 und gestattete den Teutonen damit den ersten Saisonsieg überhaupt. (mwa)

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