Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim unterliegt gegen TB Uphusen mit 1:3

Drei Verletzte, kein Punkt

Heimniederlage: Eintracht Northeim mit Nils Hillemann (links) musste sich am Sonntag den Gästen aus Uphusen mit 1:3 geschlagen geben. Foto: osx

Northeim. Eintracht Northeim hat am Sonntag nach zuletzt zwei Siegen mal wieder eine Niederlage kassiert. Das Team unterlag trotz früher Führung am Ende mit 1:3 (1:1) gegen den Turnerbund (TB) Uphusen, der sich damit wohl endgültig keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt machen muss.

? Wie lief das Spiel?

! Die Gastgeber drückten sofort auf das Gaspedal und waren anfangs das spielbestimmende Team. Über Christian Horst und Thorben Rudolph lief Angriff auf Angriff auf das TB-Gehäuse. Der erneut starke Melvin Zimmermann sowie Nils Hillemann waren immer wieder zu schnell für die Uphusener Hintermannschaft. Nach einer knappen halben Stunde zeigten die Gäste aber, warum sie jetzt stolze sechs Spiele nicht mehr verloren haben. Sie setzten Nadelstiche, hatten nun mehr Ballbesitz und glichen kurz vor der Pause aus.

In der zweiten Halbzeit gab die Eintracht das Spiel dann immer mehr aus der Hand. Uphusen gewann die wichtigen Zweikämpfe und ließ defensiv kaum noch etwas zu. Wenn es gefährlich wurde, dann eigentlich nur noch vor dem Kasten der Gastgeber, die sich letztlich bei Torwart Thorben Reinhardt bedanken müssen, dass das Spiel nicht schon früher gegen sie entschieden war.

? Ist das Ergebnis gerecht?

!Ja. Aufgrund der zweiten Halbzeit, die Uphusen eindeutig bestimmte, geht das Ergebnis in Ordnung. Das Remis zur Pause war zwar noch etwas glücklich für den Turnerbund, doch in den zweiten 45 Minuten verdienten sich die Gäste um Trainer Andre Schmitz den Dreier.

? Gab es eine spielentscheidende Szene?

! Nicht eine spezielle. Viel mehr waren es drei Dinge, die dem Spiel eine Wendung gaben, nach der es anfangs nicht aussah. Nach einer knappen halben Stunde musste Thorben Rudolph verletzt vom Feld. Kurz vor der Pause erwischte es Melvin Zimmermann, der in der Kabine blieb. Und als kurz nach dem Seitenwechsel Christian Horst umknickte, wäre fast der dritte Leistungsträger vorzeitig vom Feld gewesen. Er konnte dann zwar weitermachen, wenig später erwischte es jedoch Libasse N’Diaye. Als er zur Behandlung draußen war, schlug Uphusen in Überzahl eiskalt zu, markierte die 2:1-Führung und drehte die Partie so zum Auswärtssieg.

Jetzt hat die Eintracht nach dem Uphusen-Spiel zwar ein ordentlich gefülltes Krankenlager, aber keine weiteren Punkte. (mwa)

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