Duell der Torjäger bei der SVG Göttingen

Antreiber und Vorbereiter: Göttingens Josu de las Heras Vicuna (links gegen Hannovers Ousmane Soumah) trifft mit seiner SVG am Sonntag auf den SSV Jeddeloh. Archivfoto: Jelinek/nh

Göttingen. Ein interessanteres Duell kann es kaum geben: Wenn die SVG Göttingen am Sonntag (14 Uhr) am Sandweg gegen den SSV Jeddeloh antritt, treffen dabei auch gleich die drei besten Torschützen der Fußball-Oberliga aufeinander – der sicher spannendste Aspekt dieses vierten Spitzenspiels in Folge für die Schwarz-Weißen.

Julian Bennert traf zehnmal für Jeddeloh, führt damit die Torschützenliste an vor dem SVGer Yannik Freyberg mit neun Treffern. Ebenso oft war auch Jeddelohs Keven Oltmer erfolgreich, der dabei fünf von sechs Elfmetern verwandelte.

Erfolg des Teams wichtiger

„Für mich ist das unerheblich“, sagt SVG-Stürmer Freyberg zum Torjäger-Duell. „Man muss natürlich Respekt vor den beiden Jeddelohern haben, aber der Erfolg unserer Mannschaft ist wichtiger.“ Immer wieder konnte Freyberg in dieser Saison bisher seine enorme Schnelligkeit einbringen. „Ja, es läuft eben gerade gut, ich kriege auch immer wieder gute Bälle“, meint Freyberg, der gegen Jeddeloh noch nie gespielt hat.

„Mein und unser großes Ziel ist es jetzt, die Vorrunde ungeschlagen zu überstehen“, sagt der SVGer, der auf der linken Außenbahn spielt. Als eine von insgesamt nur neun deutschen Mannschaften in den obersten fünf Spielklassen hat das Team von Trainer Knut Nolte bisher noch nicht verloren. „Vielleicht sind wir ja dann auch mal die letzte ungeschlagene Mannschaft“, hofft Freyberg, weiß aber auch: „Mit Bayern München könnten wir ein Problem kriegen.“

Nicht zur Verfügung stehen Trainer Nolte Philipp Käschel (Faserriss), Martin Schiller (bei dem sich der Verdacht auf Kreuzbandriss bestätigte) und Alex Burkhardt (Sperre nach Ampelkarte). Für Linksverteidiger Käschel bleibt Florian Mackes im Team, das gegen Jeddelohs Tor-Asse vor allem in der Defensive gefordert sein wird. Nolte: „Auf diese beiden Stürmer müssen wir natürlich besonders aufpassen.“ Allerdings: In den letzten beiden Heimspielen setzte es für den SSV happige Pleiten: 0:4 gegen Lupo Wolfsburg und 4:8 gegen den VfL Osnabrück II. (haz/gsd)

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