Fußball-Oberliga: SVG Göttingen erwartet den Tabellenzweiten am Sandweg

Egestorfer Krise nutzen

16. Treffer? Göttingens Torjäger Yannik Freyberg (links), hier gegen Heeslingens Oliver Gerken, hofft mit Janek Brandt (rechts) auf einen Sieg gegen Germania Egestorf-Langreder. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. „Eine sehr gute Mannschaft“, sagt Trainer Knut Nolte über den Gegner der SVG Göttingen am Sonntag um 15 Uhr am Sandweg. Nicht umsonst steht der 1. FC Germania Egestorf-Langreder in der Fußball-Oberliga auf Tabellenplatz zwei, steht zudem im Finale des NFV-Pokals und hat sich damit direkt für die erste Runde im DFB-Pokal qualifiziert.

Den Gästen der Schwarz-Weißen wird wohl nicht ganz zu Unrecht eine gewisse Affinität zum Niedersächsischen Fußballverband nachgesagt, zumal die Germania Heimatverein von NFV-Präsident Karl Rothmund ist. Dieser Verein hat neben Spitzenreiter Lupo Martini Wolfsburg einzig die Lizenzunterlagen für die Regionalliga eingereicht.

Rückstand sieben Punkte

Drei Spieltage vor Saisonende beträgt der Vorsprung der Egestorfer auf die Göttinger sieben Punkte. Es waren auch schon mal elf Punkte, als die SVGer sechs Spiele lang sieglos blieben. Nun aber taten sich Parallelen zwischen Egestorf und der Sandweg-Elf auf, nachdem der Zweite die letzten fünf Spiele allesamt verlor. „Die hatten genau so einen Hänger drin wie wir“, sagt Nolte. Ärgerlich wäre allerdings, wenn die SVG noch Rang zwei, was rechnerisch durchaus noch möglich ist, erreichen sollte. Denn die Göttinger verzichteten bei einem Abstand von elf Punkten nach 23 Spieltagen darauf, die Unterlagen für die Regionalliga einzureichen.

„Im Hinspiel haben wir sehr stark gespielt und den Ausgleich zum 2:2 erst in der letzten Minute kassiert“, erinnert sich der SVG-Coach, der hofft, dass sein Team so auftritt wie beim 1:1 vor einer Woche bei Eintracht Northeim. „Egestorf ist körperlich sehr stark, da müssen wir gegenhalten. Außerdem haben sie einen sehr guten Angriff“, weiß Nolte um die Stärke der Germanen. Henrik Weydandt (13 Tore), Christoph Beismann und Torben Engelking (je 8) erzielten mit insgesamt 29 Treffern fast die Hälfte der 60 Egestorfer Tore.

Gespräch mit Lukas Kusch

Nolte hofft dennoch, die derzeitige Krise des 1. FC nutzen zu können. Marco Galante zog sich im Training eine Zerrung zu, sein Einsatz ist fraglich. Wieder dabei ist aber der Spanier Josu de las Heras Vicuña, der in Northeim aufgrund einer Familienfeier fehlte. Wichtig wird sein, dass die SVGer ihr Kombinationsspiel aufziehen und so zu Torchancen kommen können.

Unterdessen hat es ein Gespräch zwischen Stürmer Lukas Kusch vom Landesligisten TSV Landolfshausen und dem Oberligisten gegeben. Die SVG wäre nicht uninteressiert, Kusch für die nächste Saison zu verpflichten. (wg/gsd)

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