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Eintracht Northeim erwartet am Sonntag TuS Bersenbrück

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Von: Marco Washausen

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Beim vergangenen Heimspiel gegen Hagen/Uthlede hatten die Northeimer zweimal Grund zum Jubeln. Sonntag geht es gegen Bersenbrück. Archivfoto: Ottmar Schirmacher
Beim vergangenen Heimspiel gegen Hagen/Uthlede hatten die Northeimer zweimal Grund zum Jubeln. Sonntag geht es gegen Bersenbrück. © Ottmar Schirmacher

Das zweite Heimspiel in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga steht für den FC Eintracht Northeim auf dem Programm. Gegner am Sonntag ab 14 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion ist TuS Bersenbrück. Dazu alle wichtigen Infos.

Wie ist die Ausgangslage vor dem Duell?

Es hat lediglich zwei Spieltage gedauert, bis die Tabelle der Abstiegsrunde krumm und schief ist. Während die Eintracht (2:1 gegen Hagen/Uthlede und 1:4 in Celle) bereits zwei Mal im Einsatz war, warten immerhin vier von zehn Teams noch auf ihren ersten Auftritt in dieser Runde. Darunter TuS Bersenbrück. Die Begegnungen gegen Gifhorn und die SVG Göttingen wurden abgesagt. Northeim (zehn Partien) ist mit zwölf Punkten Sechster, Bersenbrück (acht) folgt mit einem Zähler weniger direkt dahinter.

Wie kam Bersenbrück in die Abstiegsrunde?

Northeims Gegner ist haarscharf am fünften Platz und damit auch am Einzug in die Aufstiegsrunde vorbeigeschlittert. 25 Punkte nach 18 Partien bei 33:31 Toren sind wahrlich keine schlechte Bilanz, doch die sieben Siege und vier Unentschieden reichten letztlich nur zu Platz sechs in der Staffel Weser-Ems/Lüneburg. Eine 2:4-Niederlage beim späteren Fünften VfL Oldenburg und das folgende 2:2 gegen Rotenburg waren ausschlaggebend. Der TuS hatte beim Nachholspiel am 11. Dezember in Emden zwar noch die Chance, Oldenburg zu überholen, verlor aber 0:2 und musste in die Abstiegsrunde. Die erfolgreichsten Torschützen sind Markus Lührmann (sieben Treffer) und Lars Spit (sechs).

Northeim gegen Bersenbrück - war da nicht mal ein ganz besonderes Spiel?

Auf jeden Fall! Als sich die Mannschaften am Ostermontag 2019 (22. April) im Gustav-Wegner-Stadion gegenüberstanden, waren über 1500 Zuschauer dabei. Und es stand eine Menge auf dem Spiel, schließlich ging es um den Einzug ins Finale des Niedersachsenpokals und die Hoffnung, sich ein Ticket für die erste Runde im DFB-Pokal zu sichern. Bersenbrück gewann mit 3:0, zog ins Endspiel gegen Delmenhorst ein, unterlag dort jedoch mit 2:3.

Was muss man vor der Begegnung sonst noch wissen?

Es ist der erste Auftritt Bersenbrücks nach dem plötzlichen Tod von Jan Büscher, Teammitglied und Physiotherapeut beim TuS, der in der vergangenen Woche verstorben ist. Auch der FC Eintracht Northeim kondolierte unter dem entsprechenden Beitrag im Internet.   (Marco Washausen)

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