Aufstiegsspiel zur Fußball-Regionalliga: Schnellcheck zur Eintracht-Partie in Eutin

Eine unnötige Niederlage

Rot für den Kapitän: Northeims Christian Horst (ganz rechts) sieht von Schiedsrichter Bramlage zwei Minuten vor Schluss den Karton und fehlt jetzt mindestens am kommenden Mittwoch in Celle gegen Altona 93. Foto: Kasch/bf

Eutin. Eintracht Northeim ist mit einer Niederlage in die Aufstiegsspiele zur Fußball-Regionalliga gestartet. Bei Eutin 08, dem Meister der Oberliga Schleswig-Holstein, setzte es am Sonntagnachmittag vor 1650 Zuschauern eine 0:1-Niederlage, die nicht nötig gewesen wäre.

? Wie tat sich Eintracht in den 90 Minuten?

! Mit dem 1:0 durch Hübner nach 87 Sekunden legten die Gastgeber einen Traumstart hin. Dennoch wirkte die Eintracht nicht geschockt. Eutin überließ den Gästen viel Platz und wollte kontern. Den nahm Northeim an, kam aber kaum gefährlich vor das Gehäuse. Beim Gang in die Pause wäre ein Remis das korrekte Ergebnis gewesen. Eutin ruhte sich zu sehr auf seiner Führung aus, Northeim tat aber auch zu wenig, um mehr dicke Chancen herauszuspielen.

Die ersten Minuten in Durchgang zwei gehörten ganz klar der Eintracht. Im Minutentakt rollten gefährliche Angriffe auf den Kasten der Heimelf zu. So ging es bis zum Abpfiff weiter. Erst als die Northeimer gegen Ende wirklich alles nach vorn warfen, ergaben sich Räume für Konter, die Eutin fahrlässig vergab.

? War Eutin der erwartet dominante Gegner?

! Nein. Die Northeimer hatten deutlich mehr Ballbesitz, waren klar aktiver, belohnten sich für diesen Aufwand aber nicht. Die schnellen Eutiner Hübner, Stahl und Petrick beschäftigten die Eintracht-Defensive zwar ein ums andere Mal, doch Unterstützung bekam das Trio kaum. Gerade im Mittelfeld war die Eintracht deutlich dominanter.

? Wie beurteilte Trainer Malte Fröhlich die Partie?

! Der war logischerweise angesichts des Ergebnisses enttäuscht. „Es ist schade, wenn man fast über 90 Minuten die bessere Mannschaft ist, am Ende aber durch einen Sonntagsschuss verliert. Die rote Karte gegen Christian Horst ist natürlich zusätzlich bitter. Aber die Art und Weise, wie unsere Jungs hier aufgetreten sind, macht mich mit Blick auf Mittwoch in Celle und am Samstag dann zuhaue sehr, sehr optimistisch.“

? Wer gewann das abschließende Elfmeterschießen?

! Auch Eutin – und zwar 7:6. Nach Treffern von Zimmermann, Hillemann, Sieghan, Mohebieh, Rudolph und Baar scheiterte Ziegler an Eutins Schlussmann Weidner. Dieses Elferschießen wird nach jedem Aufstiegsspiel gemacht, damit man bei einer eventuellen Punkt- und Torgleichheit zwischen zwei Teams immer einen Sieger hat. (mwa)

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