Fußball-Oberliga: Northeim verliert beim VfL Osnabrück II mit 1:3

Eintracht ist zu anfällig

Keine Punkte: Die Eintracht verlor ihr Spiel am Sonntag in Osnabrück mit 1:3. Das Bild mit Marcel Braun (links) und Mehdi Mohebieh entstand im Hinspiel gegen den VfL II, als Northeim mit 2:0 triumphiert hatte. Archivfoto: zij

Osnabrück. Ohne Punkte im Gepäck mussten die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim am Sonntag die Heimreise von der Partie beim VfL Osnabrück II antreten. Die Reserve des Drittligisten setzte sich mit 3:1 (2:1) durch.

Die Defensive offenbarte immer wieder große Lücken und auch offensiv lief es nicht rund. „Ich hätte mir einen anderen Jahresabschluss gewünscht, aber wir sind momentan einfach zu anfällig“, sagte Teammanager Hartmut Denecke, der mit seinem jungen Team aber nicht zu hart ins Gericht gehen wollte. Vielmehr gab es ein Lob für den Gegner, der seit neun Spielen ungeschlagen ist. „Der VfL war heute richtig gut besetzt. Die waren sehr ballsicher und haben gut kombiniert.“

Die Northeimer mussten auf Patrick Sieghan verzichten, der beruflich verhindert war. Dafür konnte Nils Hillemann, der Muskelprobleme hatte, doch dabei sein. Und der Stürmer war es auch, der schnell im Mittelpunkt stand. Marc-Jannick Grunert legte den Ball auf Hillemann, der die Führung besorgte (8.).

Doch kurz danach war es auch schon vorbei mit der Herrlichkeit. Maik Odenthal drehte die Partie binnen sieben Minuten für die Osnabrücker. Erst traf er per Strafstoß nach einem Foul von Christoph Ziegler (14.), dann nach starker Haken-Vorlage von Deniz Taskesen (21.).

Trotzdem hätte es nicht mit einem Rückstand in die Pause gehen müssen. Denn auch die Northeimer bekamen einen Strafstoß. Mehdi Mohebieh wurde im Sechzehner von den Beinen geholt, doch Thorben Rudolph konnte Osnabrücks Keeper Bernd Düker aus elf Metern nicht bezwingen (36.). Nach knapp einer Stunde konnte sich der Gast bei Christoph Ziegler bedanken, dass der Rückstand (noch) nicht größer wurde. Der Ball war bereits an Keeper Jannik Strüber vorbei, aber Ziegler konnte ihn im letzten Moment wegschlagen.

So blieb die Partie dem Ergebnis nach spannend, wenngleich die Heimelf in der Praxis den Ton angab. Die Entscheidung fiel in der 78. Minute, als Tugay Gündogan einen der zahlreichen Angriffe mit dem dritten Treffer belohnte.

Eintracht: Strüber - Baar (79. Salfeld), Dengler, Horst, Ziegler - Mohebieh, Braun (57. S. Marx), Rudolph, Grunert - Hillemann (27. Jäkel), Zimmermann

Tore: 0:1 Hillemann (8.), 1:1 Odenthal (14./FE), 2:1 Odenthal (21.), 3:1 Gündogan (78.). (mwa)

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