Fußball-Oberliga: Northeim verliert mit 2:4 (1:2) beim MTV Gifhorn

Eintracht bleibt sich treu

Sein Tor war zu wenig: Martin Wiederhold, hier im Heimspiel gegen Oldenburg, traf in Gifhorn zum zwischenzeitlichen 1:2, letztlich zog die Eintracht mit 2:4 den Kürzeren. Archivfoto: zij

Gifhorn. Der FC Eintracht Northeim bleibt sich treu. Seit nunmehr neun Wochen wechseln sich in der Fußball-Oberliga Sieg und Niederlage regelmäßig ab. Dem 3:1-Erfolg gegen den VfL Oldenburg folgte also am Sonntag eine 2:4 (1:2)-Pleite beim MTV Gifhorn.

„Wir haben es leider wieder nicht geschafft, unsere gute Leistung aus dem letzten Spiel zu bestätigen“, sagte Trainer Philipp Weißenborn. „Daran müssen wir unbedingt arbeiten.“

Sein Gegenüber Uwe Erkenbrecher war einfach nur glücklich. „Das war vielleicht nicht unbedingt ein hochverdienter Erfolg für uns. Ich würde es eher einen Sieg der Moral nennen.“

Dass Gifhorns letzter Sieg aus dem September datierte und die Truppe die vergangenen vier Spiele allesamt verloren hatte, merkte man keinesfalls. Der MTV war es, der den Ton angab. Die Gäste kamen kaum in die Zweikämpfe und ließen ihren Gegenspielern viel zu viel Raum.

Die Gifhorner Führung durch Timon Hallmann (15.) war folgerichtig. Bereits kurz zuvor und auch sofort danach war es Eintracht-Keeper Jannik Strüber, der weitere Gegentreffer verhinderte.

Nach 23 Minuten war es dann ausgerechnet Karsten Fischer, bis zum Sommer noch spielender Co-Trainer in Northeim, der für seinen neuen Club fast auf 2:0 erhöht hätte. Nach einem Freistoß traf er aber aus kurzer Distanz den Ball nicht voll. Zehn Minuten später machte es Melvin Luczkiewicz besser und erhöhte völlig verdient (33.). Der Anschlusstreffer von Martin Wiederhold (44.) kam aus heiterem Himmel. So ging es aus Northeimer Sicht mit einem absolut schmeichelhaften Rückstand in die Pause.

In Durchgang zwei war die Eintracht deutlich präsenter. Nils Hillemanns Ausgleich per Elfmeter (nach Foul an Westfal) hatte sich zwar nicht unbedingt abgezeichnet, war aber auch nicht unverdient (62.). In der Folge hatte man den Eindruck, dass die Northeimer die Partie nun komplett drehen würden, doch stattdessen schlug Gifhorn durch Albert Hajdaraj zurück, der erst kurz vor seinem Treffer eingewechselt worden war (75.).

Den erneuten Ausgleich auf dem Fuß hatte Hillemann in der 82. Minute, als er aber gleich doppelt an dem stark parierenden Tobias Krull scheiterte. Auf der Gegenseite hätte Hallmann alles klar machen können, scheiterte aber an der Latte (86.). Den Schlusspunkt zum 4:2 setzte schließlich Adrian Zeqiri in der Nachspielzeit, als die Northeimer mit der Brechstange auf den Ausgleich drängten.

Eintracht: Strüber - Steinhoff, Baar, Horst, Herrdum (46. Westfal) - Wiederhold, Blötz, Rudolph, Mähner (62. Ismail) - Grunert, Hillemann

Tore: 1:0 Hallmann (15.), 2:0 Luczkiewicz (33.), 2:1 Wiederhold (44.), 2:2 Hillemann (62./FE), 3:2 Hajdaraj (75.), 4:2 Zeqiri (90.+2). (mwa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.