Fußball-Oberliga: Northeim verdirbt dem Tabellenführer die vorzeitige Meisterfeier

Eintracht bremst Lupo aus

Zwei Mal durfte die Eintracht am Sonntag jubeln: Northeim erkämpfte sich in Wolfsburg nach 0:2-Rückstand noch einen Punkt. Unser Foto entstand beim Heimspiel gegen Jeddeloh. Archivfoto: zij

Wolfsburg. Eintracht Northeim hat Lupo Martini Wolfsburg am Sonntagnachmittag die vorzeitige Meisterfeier in der Fußball-Oberliga verdorben. Die Teams trennten sich 2:2 (0:0)-Unentschieden.

Weil Verfolger Egestorf-Langreder bei den Freien Turnern in Braunschweig 0:2 verlor, hätte Lupo mit einem Dreier den Sack im Titelrennen vorzeitig zu machen können. Doch daraus wurde nichts. Northeim kam nach einem 0:2-Rückstand zurück und entführte einen Punkt beim künftigen Regionalligisten, der die Tabelle mit 13 Zählern Vorsprung anführt.

„Das war taktisch ein hervorragendes Spiel von uns“, lobte Teammanager Hartmut Denecke den Auftritt seiner Jungs. Die beste Chance der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber, doch Keeper Jannik Strüber konnte den Rückstand gegen Jennerich vereiteln (3.). Sonst neutralisierten sich die Mannschaften weitgehend. Die Eintracht-Viererkette stand gut und davor räumten Christian Horst und Thorben Rudolph im defensiven Mittelfeld ordentlich ab.

Doch so ging es aus Sicht der Gäste in Durchgang zwei leider nicht weiter. Keeper Strüber kam bei einem Ball weit heraus, hatte diesen dann auch erst, ließ ihn aber wieder fallen. Das ließ sich die Heimelf nicht entgehen. Andrea Rizzo nahm das Geschenk an und traf (50.).

Und auch beim zweiten Gegentreffer machte der Northeimer Schlussmann keine gute Figur. Bei einer Ecke wollte er den Ball wegfausten, schaffte dies aber nicht. Wieder war Rizzo zur Stelle und markierte seinen 13. Saisontreffer (70.). Doch damit war das Duell noch keineswegs entschieden. Die Gäste zeigten Moral. Nach Pass vom Melvin Zimmermann auf Nils Hillemann kam dieser im Strafraum zu Fall. Denecke: „Das war ganz sicher ein Elfmeter, den man nicht geben muss. Da haben wir Glück gehabt.“ Sei es drum: Hillemann traf und ließ damit Hoffnung aufkommen (79.).

Und schon kurz darauf durfte erneut gejubelt werden. Marc-Jannick Grunert trat einen starken Freistoß, den Mehdi Mohebieh per Kopf verlängerte und zum Ausgleich im Netz unterbrachte (83.). Danach machte Lupo Dampf, wollte unbedingt die drei Punkte, um vorzeitig Meister zu sein, doch es blieb beim sehenswerten Remis.

Eintracht: Strüber - Baar, S. Marx, Dengler, Ziegler - Mohebieh, Horst, Rudolph, Grunert (90.+3 Jäkel) - Zimmermann, Hillemann

Tore: 1:0 Rizzo (50.), 2:0 Rizzo (71.), 2:1 Hillemann (79./FE), 2:2 Mohebieh (83.). (mwa)

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