Fußball-Oberliga: Northeim verliert nach schwacher Leistung bei Arminia Hannover

Eintracht einfach harmlos

Ernste Miene: Northeims Trainer Malte Froehlich im Gespräch mit Nils Reutter. In Hannover gab es am Sonntag die zweite Auswärtsniederlage in Folge. Archivfoto: zje

Hannover. Der FC Eintracht Northeim hat am Sonntag die zweite Niederlage der Saison in der Fußball-Oberliga hinnehmen müssen. Bei Arminia Hannover stand es am Ende 0:2 (0:1) aus Sicht des ehemaligen Tabellenführers, der damit den Platz an der Sonne an den 1. FC Wunstorf abgeben musste.

„Wir haben völlig verdient verloren. Nur die Tatsache, dass es lange lediglich 0:1 stand, hat uns fast bis zum Schluss im Spiel gehalten. Wir hätten heute aber vermutlich niemals ein Tor geschossen. Glückwunsch an die Arminia“, bilanzierte Trainer Malte Froehlich.

Die Partie begann für seine Jungs mit einem kollektiven Aussetzer. Aus einem eigenen Freistoß resultierte ein Arminia-Konter, den Jovan Hoffart mit der Führung abschloss (2.). Das war ein Wirkungstreffer. Die folgenden Minuten gehörten den Hannoveranern. Die Eintracht kam kaum in die Zweikämpfe.

Dass es auch nach 45 Minuten weiterhin nur 0:1 stand, hatten die Northeimer ihrem Keeper Jannik Strüber zu verdanken, der erst stark gegen den völlig frei vor ihm auftauchenden Jankir parierte (26.) und kurz darauf auch einen Freistoß von Maletzki entschärfte (30.). Insgesamt war die Eintracht viel zu sehr damit beschäftigt, das starke Konterspiel der Arminen zu bremsen, statt selbst die Initiative zu ergreifen.

Auch nach dem Seitenwechsel gingen die zwingenderen Aktionen auf das Konto der Landeshauptstädter. Nach etwas mehr als einer Stunde war es erneut Jankir, der fast auf 2:0 erhöht hätte, doch ging sein Versuch (aus knapper Abseitsposition) haarscharf am Tor vorbei (66.).

In der Schluss-Viertelstunde merkte man den Gästen dann durchaus an, dass sie den Druck erhöhen wollten, aber es sprang kaum etwas dabei heraus. Im Gegenteil: Im Endspurt erhöhte Arminia Hannover per Foulelfmeter durch Björn Masur auf 2:0. Die Taktik der Heimelf ging also komplett auf: hinten massiv stehen, vorn über Konter zum Erfolg kommen. Das wurde mit drei Punkten belohnt. Die gelb-rote Karte gegen Dösemerci (wiederh. Foulspiel) trübte die Stimmung bei der Arminia nicht mehr (90.+2).

Eintracht: Strüber - Hofmann, Baar, Horst - Ziegler (67. Westfal), Steinhoff, Grunert, Rudolph, Wiederhold (67. Nazyrov) - Zimmermann, Mähner (78. Ismail)

Tore: 1:0 Hoffart (2.), 2:0 Masur (88./FE). (mwa)

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