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Eintracht Northeim verliert mit 1:4 beim MTV Celle

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Von: Marco Washausen

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Seitfallzieher: Tristan Heine (hier beim Testspiel gegen Bavenstedt) und die Eintracht brachten am Sonntag nichts Zählbares mit aus Celle. Archivfoto: Kaja Schirmacher
Seitfallzieher: Tristan Heine (hier beim Testspiel gegen Bavenstedt) und die Eintracht brachten am Sonntag nichts Zählbares mit aus Celle. © Kaja Schirmacher

Der FC Eintracht Northeim hat die erste Niederlage in der Abstiegsrunde der Fußball-Oberliga kassiert. Am Sonntag gab es beim MTV Eintracht Celle ein 1:4 (1:2).

Celle - Die Gäste begannen mit einer auf zwei Positionen veränderten Startelf. Erkan Coscun musste in der Verteidigung Platz für Hannes Fritz machen, offensiv lief Retwan Defli für Julen Mediavilla auf. Auch Kapitän Marc-Yannik Grunert war wieder dabei, jedoch anfangs nur auf der Ersatzbank.

Die Führung für die Celler fiel unglücklich. Bei einer Flanke in die Mitte war die Abwehr der Northeimer nicht im Bilde, Adrian Zöfelt kam unter Bedrängnis mit der Fußspitze an den Ball, der an Keeper Tim Tautermann vorbei ins Tor rollte (8.). Danach ging es munter hin und her. Im Mittelfeld hielten sich beide Mannschaften nur selten auf. Für den Ausgleich sorgte Retwan Defli, der von der linken Seite zum Tor zog und ins lange Eck traf (30.). Dass die Gäste dennoch mit einem Rückstand in die Pause mussten, lag am Ex-Göttinger Gerbi Kaplan. Der langjährige 05er stand nach einer Kopfballverlängerung im Strafraum goldrichtig und besorgte quasi mit dem Halbzeitpfiff das 2:1 für Celle.

Maciej Wolanski hatte nach Wiederbeginn den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Winkel war zu spitz, der Ball ging am langen Pfosten vorbei (48.). Auf der Gegenseite machte es der Torschütze vom Dienst besser: Jean-Luca van Eupen war zur Stelle, spitzelte den Ball an Tautermann vorbei und erhöhte auf 3:1 (55.). Sein elfter Saisontreffer.

Die Entscheidung? Noch nicht ganz. Trainer Philipp Weißenborn brachte mit Grunert, Macke und Coscun drei frische Kräfte, um vielleicht doch noch etwas Zählbares zu ergattern. Doch die Wende blieb aus. Auch in der Folge war Celle nun deutlich stärker und gefährlicher und verdiente sich die drei Punkte. Den Schlusspunkt setzte erneut Jean-Luca van Eupen, der einen Bilderbuch-Konter unter die Latte hämmerte (81.). (Marco Washausen)

Eintracht: Tautermann - Fritz, Kern (60. Coscun), Knopf - Röttger (77. Danneberg), Heine, Weinhardt (60. Grunert), Fricke, F.-N. König (60. Macke), Defli, Wolanski

Tore: 1:0 Zöfelt (8.). 1:1 Defli (30.), 2:1 Kaplan (45.), 3:1/4:1 van Eupen (55./81.).

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