Fußball-Oberliga: Mit Glück und Geschick / Auftaktsiege für Northeim und Göttingen

SVG und Eintracht happy

Erfolgreicher Saisonstart: Jeweils Auswärtssiege landeten Eintracht Northeim um Christoph Ziegler (li.) und Thorben Rudolph (re.) sowie die SVG Göttingen um Yannik Freyberg, der in Gifhorn zum 1:0 traf. Hier eine Szene aus dem NFV-Pokalspiel vom 23. Juli. Foto: osx

Northeim/ Göttingen. Besser ging’s nicht! Mit Siegen starteten sowohl die SVG Göttingen als Eintracht Northeim in die Oberliga-Saison 2016/17 und legten damit einen guten Grundstein für die ersten Heimspiele am kommenden Wochenende.

„Das war wichtig, gut und verdient“, fasste SVG-Team-Manager Thorsten Tunkel das 1:0 beim Aufsteiger MTV Gifhorn zusammen. „Wir können froh sein, dass wir am ersten Spieltag in Gifhorn gespielt haben – bei einem späteren Termin wäre es schwieriger geworden.“ Nicht nur Tunkel ging „nervös ins Spiel“. „Unsere Einstellung war gut und unser Torwart auch“, lobte Tunkel den Syrer Omar Younes im SVG-Kasten. Der parierte zweimal glänzend und verhinderte die MTV-Führung.

Auch Trainer Knut Noltes angekündigte Umstellungen gegenüber dem Arminen-Spiel zeitigten Erfolg. Hinten links ließ er Neuzugang Georgios Mittas statt Jan Linde spielen. Der Grieche ergänzte sich gut mit seinem schnellen Vordermann Yannik Freyberg, der 14 Minuten vor Schluss den Siegtreffer markierte. Linde rückte dafür auf die rechte Außenbahn. Auch der Wechsel von Lamine Diop für Martin Wiederhold nach gut einer Stunde machte sich bezahlt. „Diesmal hat alles gepasst“, freute sich Tunkel. „Ein guter Saisonstart ist immer wichtig, das hat man ja vergangene Saison gesehen.“ Da blieb die SVG 18 Mal ungeschlagen. Jetzt hat sie zwei Heimspiele in Folge: Gegen Aufsteiger BW Bornreihe und die Freien Turner Braunschweig.

Zufrieden setzten sich am Sonntag auch die Northeimer Kicker für die Rückfahrt in den Bus. Sie hatten sich kurz zuvor mit einem starken Endspurt doch noch die drei bereits verloren geglaubten Punkte in Heeslingen ergattert. Zehn Minuten vor dem Ende lag Northeim 1:2 zurück, ehe erst Melvin Zimmermann ausglich und kurz darauf Marc-Jannick Grunert zum Matchwinner wurde.

Das gelang dem Mittelfeldspieler mit einer kuriosen Aktion. Er wurde in der 85. Minute eingewechselt, ging sofort zu einem Freistoß und versenkte diesen. „Dass Marci reinkommt und den ersten Ball aus der kalten Hose in den Winkel nagelt, hat uns in absolute Euphorie versetzt“, gestand Trainer Malte Fröhlich.

So war der späte Sieg durchaus etwas schmeichelhaft, wie auch Team-Manager Hartmut Denecke einräumte. „Ein 2:2 wäre dem Spielverlauf nach wahrscheinlich das gerechtere Ergebnis gewesen. Aber man muss den Jungs auch ein Kompliment machen. Sie haben nach dem 1:2 Moral gezeigt, sich total reingehauen und sind mit drei Punkten belohnt worden. Die späten Siege sind einfach die schönsten.“ (haz-gsd/mwa)

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