Fußball-Oberliga: Nach vier Unentschieden gewinnt Northeim mit 2:1 in Uphusen

Eintracht kann noch siegen

Trainer im Gespräch: Eintracht-Coach Wolfgang Schmidt (links) mit seinem Uphusener Kollegen Dennis Offermann. Archivfoto: zij

Uphusen. Eintracht Northeim ist seinem Ziel, am Ende der Saison in der Fußball-Oberliga vor der SVG Göttingen zu stehen, am Sonntag einen großen Schritt näher gekommen. Während der Nachbar mit 0:2 gegen Egestorf-Langreder verlor, gewann die Eintracht (nach zuvor vier Remis in Serie) mit 2:1 (1:1) beim Turnerbund Uphusen.

Doch Teammanager Hartmut Denecke war trotz des Dreiers nicht zufrieden. „Wir haben gespielt, als wenn wir verlieren wollten. Das war mit den guten Auftritten der vergangenen Wochen nicht zu vergleichen. Auch wenn wir da immer nur einen Punkt geholt haben und jetzt drei.“

Für Thorben Rudolph (Sperre nach fünfter gelber Karte) und Christian Horst (beruflich verhindert) rückten Sebastian Marx und Patrick Gemende in die Startelf, der seine Muskelverletzung auskuriert hat und erstmals seit Ostern wieder von Beginn an ran durfte.

In der ersten halben Stunde gab es kaum zwingende Aktionen. So überraschte es wenig, dass die Northeimer Führung aus einem dicken Patzer der Gastgeber resultierte. Nils Hillemann sprintete in einen Rückpass, der eigentlich Uphusens Keeper Seeger erreichen sollte, umkurvte diesen und traf (33.).

Dass es nicht zu einer Halbzeitführung reichte, hatte Christoph Ziegler mitzuverantworten. Kurz vor der Pause „klärte“ er eine Situation denkbar ungünstig in die Mitte, wo Denker stand und das 1:1 markierte. Und spätestens als kurz darauf Hillemann einen Sprint abbrechen und verletzt vom Feld musste, war der Eintracht die gute Laune für die Halbzeitpause endgültig vergangen.

Den Schwung des Ausgleichstreffers nahm die Heimelf mit in die zweiten 45 Minuten und hatte mehr vom Spiel. Die Northeimer Defensive um die starken Sebastian Marx und Thore Dengler hatte alle Hände (und Füße) voll zu tun. Erst gegen Ende kamen die Northeimer wieder etwas mehr auf. Gegen Melvin Zimmermann parierte Seeger stark (72,), etwas später kam der Eintracht-Stürmer einen Schritt zu spät. Doch kurz vor dem Schlusspfiff stellte Zimmermann seine Qualität unter Beweis. Nach Flanke von Ziegler, der in Durchgang zwei überzeugte, stieg er hoch und traf per Kopf (87.).

In der Nachspielzeit musste Sinram-Krückeberg nach einem groben Foul noch zurecht mit Rot vom Feld.

Eintracht: Strüber - Baar, S. Marx, Dengler, Ziegler - Gemende, Mohebieh, P. Sieghan, Grunert (90.+1 Jäkel) - Hillemann (45. Sinram-Krückeberg), Zimmermann

Tore: 0:1 Hillemann (33.), 1:1 Denker (44.), 1:2 Zimmermann (87.). (mwa)

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