Oberliga: Richard Rocha trifft in der Nachspielzeit

3:2 in Hameln! Eintracht Northeim holt den ersten Sieg

Den ersten Saisonsieg brachte die Eintracht, hier 2:2-Torschütze Raoul Fricke beim Heimspiel gegen Ramlingen-Ehlershausen, am Samstag aus Hameln mit. Archivfoto: Kaja Schirmacher
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Den ersten Saisonsieg brachte die Eintracht, hier 2:2-Torschütze Raoul Fricke beim Heimspiel gegen Ramlingen-Ehlershausen, am Samstag aus Hameln mit.

Es geht doch! Im siebten Anlauf haben sich die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim endlich den ersten Saisonsieg gesichert.

Hameln - Sie gewannen am Samstag 3:2 (1:2) in Hameln bei Blau-Weiß Schwalbe Tündern. Kurios: Das Pech der vergangenen Wochen wandelte sich diesmal ins Gegenteil: Das späte 2:2 fiel per Traumtor aus der Distanz, der Siegtreffer in der letzten Minute der Nachspielzeit.

Aber der Reihe nach: Als das erste Mal so etwas wie Torgefahr aufkam, war bereits über eine Viertelstunde gespielt. Tündern fing einen Northeimer Ball ab, schaltete schnell um, der Querpass vor das Tor verfehlte jedoch seine Anspielstation. Ganz ähnlich entstand das 1:0 für die Heimelf. Der Unterschied: Diesmal bekam Schumachers den Fuß an den Ball und überwand Tim Tautermann (23.).

Die Eintracht hatte prompt die Gelegenheit zur Antwort, scheiterte aber allein vor Keeper Masur. In der 32. Minute war er aber geschlagen, nachdem Retwan Defli von der Strafraumgrenze abgezogen hatte (32.). Die Freude währte jedoch nur kurz: Tündern setzte die Gäste unter Druck, prompt versprang der Ball nach Pass von Tautermann an einen seiner Vorderleute und Lukas Kramer war zur Stelle - 2:1 (36.).

Das erhoffte Aufbäumen nach Wiederbeginn ließ auf sich warten. Stattdessen hatte Tündern Vorteile. Der dritte Treffer für die Schwalben lag aber auch nicht unbedingt in der Luft.

Für die letzte halbe Stunde brachte Trainer Jan Ringling mit Maciej Wolanski einen frischen Stürmer. Der musste aber Sekunden später erstmal mit ansehen, wie Tünderns Magnus Frese den Ball an den Pfosten setzte. Glück für Eintracht. Das wäre wohl die Entscheidung gewesen.

So blieb es spannend und Ringling zog seine letzten Joker: Für die Schlussviertelstunde kam mit Richard Rocha noch ein Offensiver, kurz darauf schickte er auch Raoul Fricke aufs Feld. Zwei absolute Glücksgriffe, wie sich zeigte: Fricke fasste sich kurzerhand ein Herz, zog aus 25 Metern ab und hämmerte den Ball in den Winkel (82.). In der Nachspielzeit sollte es noch besser kommen: Pass von der rechten Seite vor das Tor, wo Richard Rocha am langen Pfosten lauert und die Eintracht zum ersten Sieg schießt (90.+3).

Eintracht: Tautermann - Macke, Fritz, Knopf, Röttger - Grunert, Fahlbusch - Defli (75. Rocha), Weinhardt (59. Wolanski), Danneberg (46. Glombitza) - Schwab (81. Fricke)

Tore: 1:0 Schumachers (23.), 1:1 Defli (32.), 2:1 Kramer (36.), 2:2 Fricke (82.), 2:3 Rocha (90.+3).  (Marco Washausen)

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