Anstoß am Sonntag um 14 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion

Eintracht Northeim bietet sich im Heimspiel gegen Bersenbrück eine große Gelegenheit

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Am Ostermontag fing es an: Nach dem 0:3 im Pokal-Halbfinale gegen Bersenbrück nahm das Unheil für die Eintracht seinen Lauf. Hier Mattis Daube in einem Kopfballduell, hinten schaut Linus Baar zu.

Northeim – Vor zwei folgenden Auswärtsspielen innerhalb von vier Tagen (Donnerstag/Reformationstag bei Lupo Martini Wolfsburg, Sonntag in Celle) treten die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim an diesem Wochenende nochmal im heimischen Gustav-Wegner-Stadion an. Gegner am Sonntag ab 14 Uhr ist TuS Bersenbrück.

Warum könnte die Begegnung eine ganz besondere werden?

Zwölf Gegentore in den vergangenen beiden Partien (0:6 gegen Delmenhorst, 4:6 beim VfL Oldenburg), seit zehn Spielen ohne Sieg, Tabellenschlusslicht nach einem Drittel der Saison, daheim fünf Niederlagen in fünf Spielen, unter der Woche der Rücktritt von Co-Trainer Oliver Hille: Es fällt wahrlich nicht schwer, den FC Eintracht Northeim vor den 90 Minuten gegen den Oberliga-Neunten in der klaren Außenseiterrolle zu sehen. Und dennoch bietet sich den Kickern am Sonntagnachmittag eine große Chance.

Rückblick: Ostermontag, 22. April: Der FC Eintracht verliert das Pokal-Halbfinale daheim gegen Bersenbrück nach einem enttäuschenden Auftritt mit 0:3. Damit war der große Traum vom DFB-Pokal geplatzt. Der Anfang allen Übels!

Es folgten ernüchternde Wochen, in denen die Mannschaft auch noch den durchaus möglichen Aufstieg in die Regionalliga verspielt hat und zudem den Start in die Serie 2019/2020 völlig in den Sand setzte. Am Sonntag, ein halbes Jahr nach der bitteren Pleite gegen Bersenbrück, könnte man doch nun gegen eben diesen Gegner einen Schlusspunkt unter die vergangenen sechs Seuchenmonate setzen. „Das wäre ein Traum für Fußball-Romantiker. Eine bessere Gelegenheit kann es ja kaum geben, um endlich wieder in die Spur zu finden. Mal sehen. Vielleicht schließt sich der Kreis wirklich“, sagt Eintracht-Vorstandsmitglied Moritz Braukmüller.

Wie endeten die Spiele gegen Bersenbrück in der vergangenen Serie?

Jeweils mit Heimsiegen. Der TuS setzte sich am 16. September 2018 mit 2:0 gegen Northeim durch, die Eintracht revanchierte sich am 10. März 2019 mit einem 3:0-Erfolg. Sechs Wochen später folgte der Bersenbrücker Pokaltriumph am Rhumekanal.

Wie ist Northeims Gegner aktuell in Form?

Recht ordentlich. Dass der TuS „nur“ Neunter ist, liegt wohl auch daran, dass die Truppe bereits zwei Nachholspiele angesammelt hat. Die letzte Niederlage datiert vom 1. September (1:2 in Hagen). Seitdem gab es Siege gegen Egestorf (2:1) und Arminia Hannover (2:0) sowie eher dürftige Unentschieden gegen Lupo Martini (1:1) und Wolfenbüttel (2:2). Der 4:2-Heimsieg vergangenen Sonntag gegen Spelle-Venhaus war allerdings richtig stark.

Wie sieht es personell bei der Eintracht aus?

Es geht so. Verzichten muss Trainer Simon Schneegans auf Linus Baar, der studienbedingt bis zum 7. November nicht an Bord ist. Julian Kratzert (Fuß) und Nicolas Grupe (Sprunggelenk) fehlen ebenso. Im Aufbautraining nach Verletzungen sind Agit Erbek und Paul Mähner. Ihr Einsatz ist noch offen. 

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