Im Hinspiel gab es eine Niederlage

Eintracht Northeim empfängt Aufsteiger Sulingen

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Zu spät: Hier verpasst Thorben Rudolph den Ball knapp. Am Sonntag gegen Sulingen peilt er mit seiner Eintracht den nächsten Heimsieg an.

Northeim. Das vorletzte Heimspiel der Saison bestreiten die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim am Wochenende. Am Sonntag wird im Gustav-Wegner-Stadion um 14 Uhr die Partie gegen TuS Sulingen angepfiffen. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangslage vor dem Duell?

Während über den Maifeiertag nahezu die komplette Liga zu einem Nachholspieltag anrücken musste, konnten sich die Eintracht-Kicker erholen. Sicher keine ganz schlechte Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag.

Mit TuS Sulingen kommt eine Mannschaft, die ganz tief im Tabellenkeller steckt und um den Klassenerhalt kämpft. Eine große Chance, wertvollen Boden gutzumachen, vergab das Team vor zehn Tagen bei der 1:2-Heimniederlage gegen die SVG Göttingen. Am Dienstag folgte allerdings ein 3:2-Sieg (nach 0:2-Rückstand) in Vorsfelde. Sulingen ist damit bei drei noch ausstehenden Partien Tabellen-13. und muss eigentlich in Northeim weiter punkten, wenn man die Chance auf ein weiteres Jahr Oberliga erhalten will.

Die Eintracht ist weiterhin Siebter. Der jüngste 4:3-Sieg gegen Bersenbrück dürfte jedoch nach den zuvor eher mageren Ergebnissen neuen Rückenwind für den Saisonendspurt gebracht haben.

Wie ist die Stimmung bei der Eintracht?

Gut! „Und das war sie auch schon vor dem Sieg gegen Bersenbrück“, sagte Marc-Jannick Grunert nach dem Erfolg am vergangenen Sonntag. „Uns hat in den Partien vorher auch oft einfach das nötige Quäntchen Glück gefehlt.“ Darin stimmte auch Trainer Philipp Weißenborn ein. „Wir haben starke 80 Minuten gespielt und verdient gewonnen. Am Ende haben wir zwar noch etwas die Flatter bekommen, als es plötzlich nicht mehr 4:1 sondern nur noch 4:3 stand, aber ich bleibe dabei: Wir bekommen immer mehr Struktur in unser Spiel.“ Das soll am Sonntag auch Sulingen zu spüren bekommen.

Wie endete das Hinspiel gegen diesen Gegner?

Das gewann Sulingen am 5. November ziemlich überraschend mit 1:0. Schütze des goldenen Tores war damals Jan-Christoph Thom (54.). Dieser Stachel sitzt bei der Eintracht noch immer tief.

Wie sieht es personell bei den Gastgebern aus?

Da steht Stürmer Melvin Zimmermann dicht vor seiner Rückkehr. Kurzzeitig stand sogar ein Einsatz gegen Bersenbrück im Raum, „doch weil ich schon mal einen Rückfall hatte, wollten wir kein Risiko eingehen. Ich werde aber auf jeden Fall bald wieder dabei sein und möchte der Mannschaft helfen, die Saison auf dem bestmöglichen Platz abzuschließen.“

Nils Hillemann ist weniger optimistisch. „Bei mir sind die alten Probleme an der Leiste wieder da. Es ist schwer zu sagen, ob ich in dieser Saison nochmal dabei sein kann. Wenn überhaupt, dann höchsten in den allerletzten Partien.“ 

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