Anstoß am Sonntag um 14 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion

Eintracht Northeim erwartet den MTV Wolfenbüttel zum Kellerduell

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Am 31. März kassierte Northeim mit Carim Blötz (links) und Finn Rettstadt gegen Wolfenbüttel eine bittere 0:1-Pleite. Diese drei Punkte fehlten am Saisonende zum Aufstieg. Beim Duell am Sonntag braucht Eintracht die Zähler erneut extrem dringend, dieses Mal allerdings im Kampf gegen den Abstieg. 

Northeim – Das dritte Heimspiel in Serie bestreitet Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim am Wochenende. Die Begegnung gegen den MTV Wolfenbüttel, die Sonntag um 14 Uhr angepfiffen wird, ist zudem der letzte Auftritt auf heimischem Terrain vor der Winterpause.

Wie ist die Ausgangslage vor der Begegnung?

Die Partie im Gustav-Wegner-Stadion kann man getrost als Kellerduell bezeichnen. Wenn der Vorletzte (12 Punkte) den Drittletzten (16) zu Gast hat, ist dieser Titel durchaus angebracht. Geht man davon aus, dass beide Klubs nach der Winterpause keine mehrwöchigen Siegesserien hinlegen, dürften die Eintracht und auch der MTV wohl bis zum bitteren Ende der Saison gegen den Abstieg kämpfen. Umso wichtiger sind die 90 Minuten. Im Falle einer Heimniederlage würde der Northeimer Rückstand auf Wolfenbüttel auf sieben Zähler wachsen. Eine Menge Holz. Gelingt jedoch ein Sieg, wäre es nur noch ein mageres Pünktchen.

Wie ist Gegner Wolfenbüttel in Form?

Bis vor Kurzem war die Antwort klar: ziemlich schlecht! Denn bis vergangenen Sonntag datierte der letzte Erfolg des MTV vom 1. September (!), als Tündern 3:1 besiegt wurde. Doch es folgte das Heimspiel gegen Spelle, welches Wolfenbüttel völlig überraschend 2:1 gewann. Das dürfte Northeims Gegner Auftrieb geben.

Wie endete das Hinspiel zwischen diesen Teams?

Das war der Startschuss zu einer miserablen Serie der Northeimer. Eine Woche nach dem 1:0-Auswärtssieg in Uphusen kam die Eintracht am 18. August beim MTV mit 0:4 unter die Räder. Alle vier Gegentreffer durch Klöppelt (2), Plünnecke und Heike kassierte die damals völlig neben sich stehende Eintracht in der ersten halben Stunde. Von einem Aufbäumen war auch danach nichts zu erkennen. Das bietet also reichlich Potenzial für Wiedergutmachung im Rückspiel.

Was für Erwartungen hat Trainer Simon Schneegans an die Partie?

Ziemlich deutliche! „Wir müssen uns gegen Wolfenbüttel nicht nur gut verkaufen. Wir müssen das Spiel unbedingt gewinnen und uns die drei Punkte zurückholen, die wir vergangenen Sonntag gegen Uphusen liegengelassen haben. Die Partie wird ja ziemlich sicher die letzte des Jahres. Da müssen wir Gas geben und gewinnen.“

Geht Eintracht nach dem Spiel in die Winterpause?

Offiziell nicht, praktisch aber ziemlich sicher schon. Laut Spielplan sollen die Northeimer am nächsten Samstag, 7. Dezember, nochmal in Emden antreten. Daraus dürfte aber kaum etwas werden. Der Aufsteiger musste bereits seine vergangenen beiden Heimspiele absagen. Und seitdem dürfte der Rasenplatz kaum besser geworden sein. 

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