Eintracht Northeim feuert Trainer Malte Froehlich

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Nicht mehr Trainer der Eintracht: Am Freitagabend entließ der Verein Coach Malte Froehlich.

Northeim/Wunstorf. Was für ein Wochenende bei Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim: Am späten Freitagabend gab der Verein die sofortige Trennung von Trainer Malte Froehlich bekannt, am Samstag setzten sich die Fußballer dann im Spitzenspiel beim 1. FC Wunstorf mit 3:1 (2:1) durch.

 „Der FC Eintracht Northeim hat seinen Cheftrainer Malte Froehlich mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Die Mannschaft wird ab sofort übergangsweise vom derzeitigen sportlichen Leiter Philipp Weißenborn übernommen. Malte Froehlich ist ein hervorragender Trainer, von dessen Qualität wir überzeugt sind. Wir danken ihm sehr für die erfolgreiche Oberligasaison und seine Arbeit im Verein und wünschen ihm sportlich wie privat alles erdenklich Gute“, so die Mitteilung des Vereins im Wortlaut.

Froehlich hatte die Eintracht im Sommer 2016 von Wolfgang Schmidt übernommen, führte sie zur Vizemeisterschaft in der Oberliga, scheiterte dann mit der Truppe aber in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga. Über die Gründe der Trennung schweigt man sich bei der Eintracht noch aus.

Angesichts der Ereignisse am Freitagabend rückte das Spitzenspiel der Oberliga, Northeim fuhr am Samstag als Vierter zum Zweiten nach Wunstorf, fast in den Hintergrund. Dabei lief die Partie aus Sicht der Eintracht hervorragend. „Großes Kompliment! Das war auch für die Mannschaft nicht einfach. Eine optimale Vorbereitung auf ein Spiel sieht natürlich anders aus. Aber die Jungs haben das hervorragend gemacht und sich voll reingehauen. Man hat ihnen angemerkt, dass sie nach den zuletzt schwachen Auftritten ein Zeichen setzen wollten“, berichtete Philipp Weißenborn, der sportliche Leiter der Eintracht, der das Team übergangsweise betreut.

Die Zuschauer sahen zwar kein hochklassiges Duell, mit der Eintracht jedoch einen verdienten Sieger. „Unser Gegner hätte sich nicht beklagen können, wenn wir noch zwei Tore mehr gemacht hätten“, sagte Weißenborn. Die Führung durch Steinhoff (16) glich Saade noch aus (30), doch Grunert (39.) sowie Rudolph per Strafstoß (49.) machten den Sieg perfekt.

Eintracht: Meyer - Mackes, Baar, Horst, Ziegler - Steinhoff, Grunert (90. Herrdum), Hofmann, Wiederhold - Rudolph (70. Ismail), Zimmermann (85. Jäkel)

Tore: 0:1 Steinhoff (16.), 1:1 Saade (30.), 1:2 Grunert (39.), 1:3 Rudolph (49./FE).

Bes. Vork.: Rot für Wunstorfs Gos (Foulspiel/88.).

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