Erster Punkt nach zuvor drei Niederlagen

Eintracht Northeim gelingt Teilerfolg in Gifhorn

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Nach zuvor drei Niederlagen holte die Eintracht mit Richard Hehn (links) und Florian Mackes, hier im Spiel gegen Emden, nun wenigstens einen Punkt. 

Gifhorn – Der FC Eintracht Northeim hat den erhofften Befreiungsschlag in der Fußball-Oberliga verpasst. Nach zuvor drei Niederlagen gab es am Sonntag beim MTV Gifhorn aber wenigstens ein 1:1-Unentschieden. Zur Pause hatten die Gäste sogar noch geführt. Der fünfte Saisonpunkt reichte allerdings nicht, um den letzten Tabellenplatz zu verlassen.

Die 90 Minuten in Gifhorn standen vorab wahrlich unter keinem guten Stern, schließlich war die Ausfallliste der Northeimer prominent besetzt: Fiolka (fünfte Gelbe), Erbek (verletzt), Hille (Urlaub), Westfal (Auslandssemester). Dann mussten kurzfristig auch noch Rudolph, Zimmermann (krank) und Christian Horst (beruflich) passen. Auf der Bank nahmen folglich mit Riedel, Defli und Kern Kicker Platz, die sonst vornehmlich in der U23 in der Bezirksliga am Ball sind.

Nach rund 20 Minuten war Gifhorn gefühlt der Herr im eigenen Haus. Die erste dicke Chance vergab Petry, der knapp rechts vorbeischoss. Auf der Gegenseite war es Franke, dessen Versuch mit einer Grätsche in höchster Not zur Ecke geklärt wurde (27.).

Dass die Gäste dennoch mit einer Führung in die Pause gingen, war Marc-Yannik Grunert zu verdanken, der einen Freistoß von der linken Seite in die Maschen hämmerte (36.).

Durchgang zwei begann, wie es sich Gifhorn erträumt hatte: Einwurf von der rechten Seite, Verlängerung in die Mitte, wo Leese schneller schaltete als Rüffer (48.). Zverotic und Bautista hätten kurz darauf eigentlich erhöhen müssen. In dieser Phase hatte die Eintracht-Defensive überhaupt keinen Zugriff.

Doch so sehr die MTV-Führung auch in der Luft lag, Northeim berappelte sich. Kratzert hatte rund 20 Minuten vor dem Ende sogar die Führung auf dem Fuß, verfehlte allerdings die lange Ecke knapp. Auf der Gegenseite verpasste Leese bei einem Latten-Kopfball seine zweite Bude nur haarscharf (73.). Die letzte Chance der Begegnung gehörte erneut Leese, der in der Nachspielzeit wiederum mit einem Kopfball für ein Raunen unter den Zuschauern sorgte. Letztlich hatte Gifhorn zwar mehr Spielanteile, Northeim war aber stets gefährlich. Ein gerechtes Remis.

Eintracht: Meyer - Hehn, Baar, Mackes, Rüffer - Grunert, Bircan, Blötz, Franke (54. Fricke), Mähner (88. Defli) - Kratzert

Tore: 0:1 Grunert (36.), 1:1 Leese (48.). 

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