Kratzert und Zimmermann treffen für die Gastgeber

Eintracht Northeim gewinnt 2:1 gegen FT Braunschweig

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In der Luft: Richard Hehn behauptet hier den Ball gegen den Braunschweiger Lukas Döring. 

Northeim – Im Kampf gegen den Abstieg haben die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim am Sonntag einen wichtigen Heimsieg gelandet. Mitkonkurrent FT Braunschweig wurde im Gustav-Wegner-Stadion mit 2:1 besiegt. Zur Pause hatten die Gäste noch mit 1:0 vorn gelegen.

Wie reagierte Trainer Simon Schneegans auf die 2:5-Niederlage gegen Spelle vor einer Woche?

Er baute seine Startelf auf drei Positionen um. Thorben Rudolph, Retwan Defli und Maurice Fiolka mussten vorerst auf die Bank (wurden aber alle noch eingewechselt). Dafür durften Julian Kratzert, Richard Hehn und Cetin Erbek von Beginn an ran. Gespielt wurde in einer 4:1:4:1-Formation. Marc-Yannik Grunert war einzige Spitze, Melvin Zimmermann und Julian Kratzert sollten über außen für Betrieb sorgen.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Nach einer halben Stunde sah sich Trainer Simon Schneegans gezwungen, taktisch umzustellen. Bis dato gaben die Braunschweiger den Ton an. Doch mit Grunert im zentralen Mittelfeld waren die Gastgeber sofort ballsicherer und präsenter. Die aufkeimende Hoffnung im Northeimer Lager erstickten die Turner jedoch durch ihre Führung, die Rick Kaupert erzielte (38.).

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Schwung auf. Verantwortlich dafür war die Eintracht. Julian Kratzert (56.) und Melvin Zimmermann (58.) brauchten nur drei Minuten, um die Begegnung auf den Kopf zu stellen.

Geht das Ergebnis in Ordnung?

Aufgrund der zweiten Halbzeit ja. In Durchgang eins war FT Braunschweig der Punktsieger, die 1:0-Führung war in Ordnung. Nach Wiederbeginn änderte sich das Bild. Die Unruhe nach dem Ausgleich nutzten die Gastgeber für den entscheidenden Doppelschlag. Danach tat Braunschweig wieder mehr, strahlte aber keine Gefahr aus.

Was hat das für Folgen in der Tabelle?

Fünf Spiele fielen am Wochenende aus. Darunter etliche mit Teams, die im Keller stecken. Dank des Dreiers kletterten die Northeimer auf den drittletzten Platz. Das rettende Ufer ist noch drei Zähler entfernt. Eintracht hat mit 21 Partien allerdings fast die meisten in der Liga. Die Konkurrenz kann also noch zurückschlagen. 

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