Drei Punkte beim letzten Heimspiel des Jahres

Eintracht Northeim gewinnt 2:1 gegen den MTV Wolfenbüttel

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Die Siegerfaust ballt hier Trainer Simon Schneegans. Der Grund: Der Elfmeter zum 2:0, den Ilyas Bircan verwandelt hat.

Northeim – Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim hat die Adventszeit mit drei Punkten eingeläutet. Am Sonntag setzte sich die Truppe von Trainer Simon Schneegans im Kellerduell im heimischen Gustav-Wegner-Stadion mit 2:1 (2:0) gegen den direkten Konkurrenten MTV Wolfenbüttel durch.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Blickte man vorab ein Wochenende zurück (Northeim 0:4 gegen Uphusen, Wolfenbüttel 2:1 gegen Top-Team Spelle), hätte man mutig agierende Gäste erwarten können, die verunsicherte Northeimer unter Druck setzen. Doch Pustekuchen! Stattdessen führte die Eintracht schnell durch Kratzert (2.), muss sich aber vorwerfen lassen, nicht sofort nachgelegt zu haben. Chance waren reichlich vorhanden. Trotz des 2:0, das Bircan per Strafstoß erzielte (42.), war die Pausenführung noch zu niedrig. Nach Wiederbeginn wurde Wolfenbüttel aktiver und verkürzte durch Heike (64.). Plötzlich war also wieder Spannung in einer Partie, die doch eigentlich deutlich in Northeimer Richtung verlief. Weil die Eintracht-Abwehr um den starken Christian Horst aber in der Folge sicher stand, blieb es beim 2:1.

Was hat das für Folgen in der Tabelle?

Northeim bleibt Vorletzter, Wolfenbüttel einen Rang davor - wie vor den 90 Minuten. Geht man von vier Absteigern aus (die genaue Zahl hängt auch davon ab, wie viele niedersächsische Absteiger es aus der Regionalliga gibt), dann hat die Eintracht allerdings nun nur noch fünf Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Vor dem Spieltag waren es sieben. Außerdem ist man nun bis auf ein Pünktchen an Wolfenbüttel dran und nicht - wie im Falle einer Niederlage - sieben Zähler zurück.

Extrem unglücklich für Eintracht ist allerdings die Tatsache, dass Hagen/Uthlede sensationell 3:0 bei Aufstiegskandidat Delmenhorst siegte und sich auch Lupo Martini Wolfsburg mit dem 4:0 in Tündern in Richtung Tabellenmittelfeld orientiert.

Ist der Heimsieg verdient?

Ja. Die Gastgeber waren hellwach und gaben in Durchgang eins spielerisch und kämpferisch klar den Ton an. Mit Wiederbeginn wendete sich das Blatt ein wenig. Alles in allem geht der Dreier für die Gastgeber aber auf jeden Fall in Ordnung.

Ist die Eintracht damit in der Winterpause angekommen?

Theoretisch nein, praktisch ziemlich sicher ja. Laut Spielplan sollen die Northeimer am nächsten Samstag nochmal in Emden ran. Daraus dürfte aber kaum etwas werden. Der Aufsteiger musste bereits seine vergangenen beiden Heimspiele absagen. Und seitdem dürfte der Rasenplatz kaum besser geworden sein. 

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