Eintracht Northeim zum Saisonstart gegen Aufsteiger VfL Bückeburg

Wie viele Tore schießt er in dieser Saison? Auch auf Stürmer Nils Hillemann (rechts, im Testspiel gegen Hollenstedt/Stöckheims Jonas Seeger) setzt man bei Eintracht große Hoffnungen. Foto:  zij

Northeim. Jetzt geht’s wieder los! Nach dem Auftaktspiel am heutigen Freitag zwischen Aufsteiger TuS Lingen und dem VfL Osnabrück II und den drei Samstagspartien (Jeddeloh - Heeslingen, Egestorf - Wunstorf und FT Braunschweig - Arminia Hannover) startet der FC Eintracht Northeim am Sonntag ab sofort eine Stunde früher als bisher in die neue Saison in der Fußball-Oberliga.

Statt um 15 Uhr spielen die Rot-Gelben in dieser Saison immer um 14 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion. Erster Gegner ist der VfL Bückeburg, der in die 5. Liga zurückkehrte.

Hintergrund der neuen Anstoßzeit: Eintracht will den Handball-Fans des Northeimer HC entgegen kommen. Erst Fußball schauen, dann sonntags um 17 Uhr zum NHC. Auch die Live-Übertragungen der Fußball-Bundesliga spielen in die Überlegung mit hinein, den Anpfiff vorzuverlegen.

Fünf neue Mannschaften

„Das ist wie jedes Jahr – man weiß nicht genau, wo man steht“, sagt Eintracht-Coach Wolfgang Schmidt vor der Heimpremiere gegen Bückeburg, das wie die SVG Göttingen, TuS Lingen und der Heeslinger SC aufgestiegen ist. Die fünfte neue Mannschaft ist die aus der Regionalliga nach nur einem Jahr wieder abgestiegene Freie Turnerschaft Braunschweig. „Die Vorbereitungsphase ist eine notwendige, aber unangenehme Zeit“, macht Schmidt deutlich.

Der Northeimer Coach konnte nicht gänzlich zufrieden sein mit den Tests. Weitaus mehr wurmen ihn aber die Verletzungsprobleme, die schon wieder nicht gerade gering vorhanden sind. So fallen die beiden Sieghan-Brüder Raphael und Patrick mit Sicherheit aus. Sehr fraglich sind zudem Libasse N’Diaye und Patrick Gemende. Auch der Einsatz von Basti Marx und Thorben Rudolph ist längst nicht sicher. Vom 20-Spieler-Kader drohen also gleich zu Saisonbeginn bis zu sechs Akteure auszufallen. So etwas verursacht zumindest Stirnrunzeln! „Wir müssen in der Defensive umbauen“, weiß auch Teammanager Hartmut Denecke.

Neulinge kein 

Aufsteiger und Oberliga-Rückkehrer Bückeburg betrachtet Schmidt als „ehrgeizig, kompakt und zielstrebig“. Überhaupt sieht er die Neulinge in dieser Saison nicht als „Kanonenfutter. Die Liga ist viel stärker geworden gegenüber der letzten Spielzeit“, sagt der Eintracht-Trainer. „Das wird eine spannende und sehr ausgeglichene Saison. Wir müssen – so abgedroschen das klingt – in jedem Spiel unser Potenzial abrufen. Und dies wird viel schwieriger als in der vergangenen Serie.“

Aber der Coach sagt auch: „Wir wollen Spaß haben, natürlich auch für unsere Zuschauer, und uns nicht nur rumquälen.“

Dafür können vor allem die Stürmer sorgen: Nils Hillemann, Melvin Zimmermann und Neuzugang Lamine Diop (zuletzt 15 Oberliga-Tore für Göttingen 05) – so viele gute Angreifer hat nicht jede Mannschaft in dieser Spielklasse. Schmidt: „Wir wollen die vergangene Saison bestätigen, was für mich aber nicht vom Platz abhängt.“ Das war aber immerhin letzte Saison als Aufsteiger der fünfte. Die Eintracht-Messlatte liegt hoch.

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