Montag geht es um den Einzug ins Pokalfinale

Eintracht Northeim schaut voraus: Nach Hannover ist vor Bersenbrück

+
Thorben Rudolph kann es nicht fassen. Nach seiner vergebenen Kopfballchance in der Nachspielzeit musste er erstmal durchschnaufen. Hannovers Kapitän Ferhat Bikmaz zeigt an, wohin er mit seinem Team will: nach oben in die Regionalliga. Doch da wird die Eintracht noch ein Wörtchen mitreden. 

Northeim – In den nächsten Wochen entscheidet sich, ob die bisher sehr gute Saison des FC Eintracht Northeim vielleicht sogar zu einer sensationellen wird. Nach dem 0:0 am Sonntag vor über 800 Zuschauern im Spitzenspiel gegen den HSC Hannover haben die Landeshauptstädter zwar vor den letzten vier Spielen in der Oberliga die besseren Karten im Aufstiegsrennen, aber noch ist alles möglich. Wenigstens die Relegation haben die Northeimer ohnehin bereits sicher.

Währendessen hat der Eintracht-Tross den nächsten Kracher vor der Brust. Wenn am Ostermontag ab 15 Uhr TuS Bersenbrück zum Halbfinale im NFV-Pokal kommt, dürfte die Zahl der Zuschauer im Gustav-Wegner-Stadion vermutlich sogar die 1000er Marke überschreiten. Der Vierte der Oberliga reist bereits am Sonntag an. Das zeigt, wie ernst der Klub diese Begegnung nimmt.

Bestens vorbereitet wird dann natürlich auch die Heimelf sein, der Trainer Philipp Weißenborn Mut macht. Auch angesichts der Tatsache, dass man nun bereits seit drei Heimspielen auf einen Treffer wartet. „Dass es im Spiel gegen den HSC kein Chancenfeuerwerk geben würde, war zu erwarten. Angesichts der Ausgangssituation war klar, dass beide Teams erstmal darauf bedacht sind, defensiv gut zu stehen.“ Das gelang. Torchancen gab es im Prinzip nur zwei - je eine auf jeder Seite. Der HSC erzielte nach einer Ecke einen Treffer aus einer Abseitsposition, in der Nachspielzeit hatten dann Thorben Rudolph und Melvin Zimmermann die Doppelchance, scheiterten jedoch.

Weißenborn war insgesamt dennoch zufrieden. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Die Jungs haben alles rausgehauen. Wir haben in der zweiten Hälfte mehr versucht. Für ein Tor hat es aber nicht gereicht. Das hat in erster Linie daran gelegen, dass wir gegen einen richtig guten Gegner gespielt haben.“

Auch der Übungsleiter der Gäste, Martin Polomka, konnte den 90 Minuten am Rhumekanal viel Gutes abgewinnen. „Gerade die erste Halbzeit war für jeden Trainer ein Genuss. Das war taktisch auf ganz hohem Niveau, auch wenn es für die Zuschauer vielleicht nicht immer sonderlich attraktiv gewirkt hat.“ Er hatte seine Jungs darauf eingestellt, dass die Northeimer stets versuchen, durch schnelles Umschaltspiel Gefahr auszustrahlen. „Unser Ziel war es, als Tabellenführer aus Northeim wieder zurück nach Hannover zu fahren. Das haben wir geschafft“, bilanzierte er zufrieden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.