Testspielsiege gegen Lohfelden und Hainberg

Eintracht Northeim schießt sich warm für die zweite Saisonhälfte

+
Energisch in den Zweikampf geht hier der Northeimer Paul Mähner (rechts) gegen den Hainberger Julius Bujara. 

Zwei Wochen vor dem Start in die zweite Saisonhälfte der Fußball-Oberliga (am 24. Februar kommt Delmenhorst) scheint Tabellenführer FC Eintracht Northeim gut gerüstet zu sein. 

Die Jungs von Trainer Philipp Weißenborn fuhren am Wochenende die nächsten beiden Siege in Testspielen ein. Landesligist SC Hainberg gastierte am Sonntagnachmittag im Gustav-Wegner-Stadion und machte der Heimelf das Gewinnen lange sehr schwer. Northeim siegte letztlich zwar deutlich mit 4:0 (1:0), doch die Treffer zwei bis vier fielen erst in den letzten fünf Minuten der Begegnung.

Nach Vorlage von Paul Mähner erzielte Lukas Bode früh das 1:0 (21.), aber dabei blieb es auch ziemlich lange. Die vorerst beste Chance, gegen defensiv sehr gut gestaffelte Hainberger zu erhöhen, vergab Martin Wiederhold kurz vor der Pause. Seinen Elfmeter parierte SCH-Keeper Aleksandar Stankovic.

Im zweiten Durchgang bekamen die bei Wind und Regen am Spielfeldrand ausharrenden Zuschauer wenig Erwärmendes zu sehen. Das änderte sich im Endspurt. Erst gelang Wiederhold doch noch ein Treffer, als er nach einer Ziegler-Ecke das 2:0 köpfte. Dann schraubten Linus Baar und Richard Hehn das Endergebnis in kurz zuvor noch ungeahnte Höhen.

Ein etwas anderes Bild hatte es am Samstag gegeben: Da konnte einem Hessenligist FSC Lohfelden fast schon ein wenig leidtun. Die hoch stehende Viererkette der Nordhessen lud die Northeimer immer wieder zu schnellen Angriffen ein. Kein Wunder, dass nach ziemlich einseitigen 90 Minuten ein 7:1 (3:0)-Kantersieg der Eintracht zu Buche stand. Nils Hillemann (4), Melvin Zimmermann (2) und Florian Mackes erzielten die Tore. Der Gegentreffer resultierte aus einem Foulelfmeter, den Keeper Meyer verursacht hatte.

Gegen harmlose Gastgeber wechselten die Northeimer munter durch und probierten viel aus. Das ging sogar so weit, dass Kapitän Christian Horst in den letzten zehn Minuten als Stürmer ran durfte und dieser auch prompt den Treffer zum 7:1 von Hillemann auflegte.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.