Anpfiff um 15 Uhr im Gustav-Wegner-Stadion

Sonntag kommt der HSC Hannover: Eintracht Northeim will ins Viertelfinale

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Sieger in der Luft: Florian Mackes (rechts) hat sich in der Innenverteidigung einen Stammplatz erkämpft. Sonntag geht es für ihn und sein Team gegen den HSC Hannover.

Northeim. Das zweite Pflichtspiel der Saison erwartet die Fußballer des FC Eintracht Northeim an diesem Wochenende. Sonntag um 15 Uhr wird im Gustav-Wegner-Stadion das Achtelfinalduell des Niedersachsenpokals gegen den HSC Hannover angepfiffen. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangslage vor der Begegnung?

Eintracht Northeim und der Niedersachsenpokal - das hat in den vergangenen Jahren nicht so richtig zusammengepasst. Regelmäßig schied man gegen die SVG Göttingen aus. Das kann nach dem Abstieg des Nachbarn jetzt nicht mehr passieren.

Der Auftaktsieg im Elfmeterschießen in diesem Wettbewerb gegen Arminia Hannover sollte den Northeimern Selbstvertrauen gegeben haben. Mit einem weiteren Erfolg würde die Crew von Trainer Philipp Weißenborn ins Viertelfinale einziehen. Dann würden die Chancen, tatsächlich in den DFB-Pokal einzuziehen, auf 1:8 steigen.

Nach der Reform des Niedersachsenpokals war es wohl noch nie so einfach wie jetzt, sich ein Ticket für das Konzert der ganz Großen zu holen. Musste man sich bisher stets auch mit Regional- und Drittligisten messen, reicht es nun schon, wenn man sich gegen die Oberligisten durchsetzt, die man aus dem Ligaalltag ohnehin schon kennt. Heißt: Die Eintracht ist „nur“ vier Siege vom DFB-Pokal entfernt.

Was kann man zu Gegner HSC Hannover sagen?

Beim bloßen Blick auf die Fakten ist man schnell geneigt, Northeim die klare Favoritenrolle zuzuschieben. Schließlich empfängt ein gestandener Oberligist einen Aufsteiger, der seinen Abstieg aus der Saison 2016/17 postwendend wieder korrigiert hat.

Doch diese schnelle Einschätzung wird dem HSC nicht gerecht. Die Landeshauptstädter haben personell mächtig aufgerüstet und holten mit Torwart Algermissen sowie Deppe, Masur und Vilches-Bermudez gleich vier Leistungsträger vom Stadtrivalen Arminia. Dessen Trainer Murat Salar warnte die Northeimer vergangenen Sonntag dann auch gleich vor einer Mannschaft, die enorm viel Qualität habe und sicher das obere Drittel der Tabelle anpeile. „Das wird eine ganz enge Kiste“, prophezeite er.

Für den HSC ist die Partie am Sonntag das erste Pflichtspiel der Saison.

Wie sieht es personell bei den Gastgebern aus?

Gut. Lediglich auf zwei Spieler muss Trainer Weißenborn verzichten. Nils Hillemann macht im Aufbautraining zwar gute Fortschritte, kann aber Sonntag noch nicht dabei sein. Das gilt ebenso für Carim Blötz, dessen Knieverletzung sich als nicht so schwerwiegend herausgestellt hat. Er wird daher bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

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