Der Vorletzte reist als Außenseiter zum Tabellenfünften

Eintracht Northeim tritt am Sonntag beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder an

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Massimo Röttger spielte gegen Hagen/Uthlede auf der rechten Seite in der Viererkette. Hier hat er es mit Guido Woltmann zu tun. 

Northeim – Das vorletzte Spiel der Hinrunde in der Fußball-Oberliga führt den FC Eintracht Northeim am Sonntag zum 1. FC Germania Egestorf-Langreder. Anstoß im Stadion an der Ammerke ist um 14 Uhr. Wir klären vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangslage vor der Begegnung?

Nach der ernüchternden 1:3-Heimniederlage gegen Hagen/Uthlede sind die Northeimer weiterhin Vorletzte (sieben Zähler Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz). Sie treten die Reise zum Fünften also als klare Außenseiter an.

Wie ist der Gegner derzeit in Form?

Leider ziemlich gut. Das Team setzte den Beginn der Serie völlig in den Sand. Nach fünf Spieltagen hatte die Truppe nur einen Punkt auf dem Konto. Doch nach dem 1:2 in Bersenbrück am 8. September ging es steil bergauf. Es folgte ein 1:0-Arbeitssieg gegen Celle sowie ein 9:0-Kantersieg beim FC Hagen/Uthlede - der Wendepunkt! Seitdem haben sich die Germanen Woche für Woche in der Tabelle weiter nach oben gekämpft. Vergangenen Sonntag gab es einen 3:1-Erfolg beim SC Spelle-Venhaus.

Was könnte dennoch für die Eintracht sprechen?

So erfolgreich die vergangenen zwei Monate für Egestorf-Langreder auch waren, gegen um den Klassenerhalt kämpfende Gegner tat sich die Truppe schwer. Das belegen ein 2:2 bei Lupo Martini Wolfsburg (Platz 15), ein 3:3 beim MTV Wolfenbüttel (Platz 16) sowie ein magerer 1:0-Heimsieg gegen Schlusslicht Tündern. Vielleicht eine Möglichkeit für die Northeimer, trotz Außenseiterrolle Zählbares mitzubringen.

Was verbindet Eintracht Northeim und Germania Egestorf-Langreder?

Christoph Beismann! Der gebürtige Markoldendorfer, der über die SVG Einbeck nach Northeim kam, stürmte nach Stationen beim VfL Wolfsburg II und in Havelse fünf Jahre erfolgreich für Egestorf-Langreder und trug maßgeblich dazu bei, dass der Klub 2016 in die Regionalliga aufstieg. Nach drei Spielzeiten reichte es dort nicht mehr zum Klassenerhalt. Der 1. FC Germania stieg ab, Beismann beendete seine Laufbahn in dieser Mannschaft.

Northeim und Egestorf wären um ein Haar bereits im Mai/Juni aufeinandergetroffen. Hätte nämlich Regionalligameister VfL Wolfsburg II den Aufstieg in die 3. Liga geschafft, hätte Egestorf gegen Oberliga-Vizemeister Northeim um den letzten freien Platz in der Regionalliga kicken dürfen. Wolfsburgs Scheitern bedeutete jedoch den Abstieg für die Germanen. Northeim trat stattdessen bekanntlich gegen Lüneburg an (0:1 und 0:2) und verpasste die Regionalliga.

Wie sieht es personell bei den Northeimern aus?

Ilyas Bircan kehrt nach abgesessener Gelbsperre zurück ins Team. Jonas Hille und Richard Hehn laborieren an Verletzungen am Sprunggelenk. Ob sie dabei sein können, ist noch offen.

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