Das Oberliga-Schlusslicht muss langsam aber sicher punkten

Eintracht Northeim tritt Sonntag beim MTV Gifhorn an

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Julian Kratzert (rechts), hier nach seinem Elfer zum 1:1, feierte gegen Hildesheim sein Tordebüt in einem Pflichtspiel für Eintracht. Nun geht’s nach Gifhorn. 

Northeim – Der zehnte Spieltag der Saison in der Fußball-Oberliga führt den FC Eintracht Northeim am Wochenende zum MTV Gifhorn. Anpfiff ist dort Sonntag um 15 Uhr. Wir klären vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangslage vor dem Duell?

Die Lage für die Kicker vom Rhumekanal ist ernst. Nach sieben Niederlagen aus neun Spielen ziert man das Tabellenende und hat bereits sechs Zähler Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Nun geht es zum achtplatzierten MTV, der bereits elf Punkte auf der Habenseite verbucht hat. Ein guter Ergebnistipp für Sonntag könnte ein Unentschieden sein, sind die Gifhorner doch mit aktuell fünf Punkteteilungen die Remis-Könige der Liga. Stark: Sie verloren erst zwei Spiele, so zum Beispiel am vergangenen Freitag mit 1:3 in Spelle. Zuvor war es lediglich Hagen/Uthlede (2:0) gelungen, die volle Ernte gegen den MTV einzufahren.

Was könnte der Eintracht Mut machen?

In erster Linie natürlich der deutlich erkennbare Aufwärtstrend, den die Jungs zeigten. Dem 0:2-Offenbarungseid gegen Tündern ließen sie schließlich vergangenen Samstag ein wirklich ordentliches Spiel folgen. Dumm nur, dass der Gegner Hildesheim hieß und seinerseits Tabellenführer der 5. Liga ist. So gab es trotz deutlich verbessertem Auftreten keine Punkte beim 1:2.

Ein bisschen entgegenkommen könnte den Northeimern, dass Gifhorn am Donnerstag beim MTV Wolfenbüttel im Pokaleinsatz war. Vielleicht haben die Kicker die 90 Viertelfinalminuten noch ein wenig in den Beinen, wenn sie am Sonntag erneut ran müssen. Auf der Gegenseite tankten die Gifhorner bei diesem Auftritt neues Selbstvertrauen. Durch einen Sieg im Elfmeterschießen zogen sie schließlich ins Halbfinale ein.

Wie endeten die Partien in der vergangenen Saison?

Gifhorn schloss die Serie 18/19 als Tabellen-14. ab und durfte damit gerade so in der Oberliga bleiben. Möglich machte dies allerdings lediglich der freiwillige Rückzug von Eintracht Braunschweig II. Sonst hätte der MTV als vierter Absteiger den Gang in die Landesliga antreten müssen. Daheim setzte sich die Eintracht am 5. Mai mit 3:1 durch. In Gifhorn gab es am 4. November 2018 einen kuriosen 5:4-Sieg der Northeimer, die zur Pause 0:2 zurück lagen, dann 5:2 führten (78.), letztlich aber doch noch gehörig zittern mussten. Ganz so spannend muss es an diesem Sonntag nicht unbedingt werden.

Wie sieht es im Northeimer Lager aus?

Nach seiner roten Karte in Tündern darf Carim Blötz wieder ran. Dagegen muss Maurice Fiolka (fünfte Gelbe) aussetzen. Hinter Thorben Rudolph steht noch ein Fragezeichen. Er musste bereits gegen Hildesheim krankheitsbedingt passen. Agit Erbek (Reha) ist noch nicht wieder an Bord. Das gilt ebenso für Jonas Hille. der im Urlaub ist.

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