Krimi an der Tabellenspitze vor dem letzten Spieltag des Jahres

Eintracht Northeim und den HSC Hannover trennt nur ein Tor

+
Schwerer Stand: Die Northeimer Defensive mit Patrick Hofmann, hier im Heimspiel gegen Uphusen, hatte am Sonntag in Spelle alle Hände voll zu tun.  

Northeim. Viel enger könnte es an der Tabellenspitze der Fußball-Oberliga vor dem letzten Spieltag des Jahres kaum sein. Eintracht Northeim und Verfolger HSC Hannover (beide 32 Punkte) sind lediglich durch einen Treffer getrennt.

Wer also Weihnachten auf Niedersachsens Fußball-Thron feiern darf, ist noch völlig offen. Die Entscheidung fällt am Sonntag, wenn die Northeimer ab 14 Uhr den 1. FC Wunstorf zu Gast haben und die Landeshauptstädter die letzten 90 Minuten des Jahres gegen Gifhorn bestreiten.

Eine bessere Ausgangssituation verspielte die Eintracht am Sonntag beim 0:3 in Spelle, als es die erste Niederlage seit Mitte Oktober gab. Und die war absolut verdient, wie auch Trainer Philipp Weißenborn feststellte. „Wir sind mit viel Respekt nach Spelle gefahren und hatten zu Beginn ja auch ein oder zwei Chancen, um in Führung zu gehen. Aber dann ist das Spiel immer mehr gekippt. Das Gegentor in der Nachspielzeit der ersten Hälfte ist natürlich für uns zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt gefallen. Von der Art und Weise ganz zu schweigen.“

Immerhin mussten die Northeimer die komplette zweite Halbzeit in Unterzahl spielen und Christian Horst ersetzen, der mit einem Handspiel im Strafraum den Speller Elfmeter heraufbeschworen hatte. Weißenborn: „Da war klar, dass es unheimlich schwer für uns werden würde. Aber wir haben uns voll reingehauen. Spelle hat aber auch wirklich stark gespielt, hat sehr kompakt gestanden und war offensiv über die Außenbahnen immer gefährlich.“

Die weiteren beiden Gegentreffer waren fast nur eine Frage der Zeit. Zumal die starke Eintracht-Defensive der Vorwochen nun gänzlich verschwunden war. Linus Baar und Florian Mackes (gesperrt) fehlten komplett, Horst schaute nach der Pause nur noch von draußen zu. „Die drei Jungs können wir alle gleichzeitig einfach nicht ersetzen. Erst recht nicht gegen ein offensiv so starkes Team wie Spelle“, erklärte Northeims Coach.

Letztlich hätte der Erfolg des Vorjahresdritten sogar noch deutlicher werden können. „Wir sind schwer in die Gänge gekommen, haben die Partie dann aber über weite Strecken beherrscht. Am Ende haben wir sogar noch mehrere dicke Chancen liegen gelassen“, sagte der vollauf zufriedene Spelle-Coach Hanjo Vocks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.