Aufwärtstrend trotz Niederlage deutlich sichtbar

Eintracht Northeim verliert 1:2 gegen Tabellenführer Hildesheim

+
Linus Baar und Maurice Fiolka versuchen gemeinsam, einen Gegentreffer zu verhindern. Trotz der Niederlage machte die Eintracht einen Schritt nach vorn.

Northeim – Fünftes Pflichtspiel im Gustav-Wegner-Stadion, fünfte Niederlage! Das gab es noch nie in der Vereinshistorie des FC Eintracht Northeim. Vor drei Monaten mit einem Bein in der Regionalliga, stehen die Northeimer Fußballer nach der 1:2 (1:1)-Niederlage gegen den VfV Borussia Hildesheim als Schlusslicht der Oberliga dicht am Abgrund zur Landesliga. Dennoch offenbarten die Gastgeber einen deutlichen Aufwärtstrend.

Welches Personal stand Trainer Simon Schneegans zur Verfügung?

Als ob es nicht schon genug Ausfälle gegeben hätte (Erbek, Blötz, Mackes, Bode, Westfal), musste kurzfristig auch noch Thorben Rudolph passen. Dafür feierte Julian Kratzert sein Heimdebüt und krönte dies mit einem Treffer. Auch Nils Kern hatte nach seiner Einwechslung einen guten Einstand.

Wie lief die Partie Schlusslicht gegen Tabellenführer?

Dieser Unterschied war allenfalls in der ersten Viertelstunde sichtbar, als Hildesheim mit schnellem Kombinationsspiel die Eintracht-Abwehr unter Druck setzte. Der Führungstreffer war folgerichtig. Doch die Northeimer steckten den Rückstand gut weg und starteten Gegenattacken. Nach dem überraschenden Ausgleich gelang es der Heimelf sogar, den VfV aus seinem Rhythmus zu bringen. Auch in Halbzeit zwei stemmte sich Eintracht trotz schwindender Kräfte energisch der Niederlage entgegen. Besonders bitter war, dass beim zum 1:2 führenden Standard gleich vier Akteure nicht im Bilde waren. Dass die Hildesheimer den Schlusspfiff kaum erwarten konnten, zeigt auf, dass sie im Gegensatz zur Pokalpartie im Juli (4:0) derartigen Widerstand nicht erwartet hatten.

Was sagte die Trainer zum Spiel?

Benjamin Duda (VfV): „Northeim ist nicht der klassische Tabellenletzte. Deshalb war es wichtig für uns, die Konzentration hochzuhalten, was uns gelungen ist. Das war letztlich auch der Schlüssel zum verdienten Sieg.“

Simon Schneegans: „Wir stehen natürlich unter Druck und hatten eine schwierige Woche. Aber die Mannschaft hat mit viel Leidenschaft gegen den Tabellenführer agiert. Nach der Pause konnten wir nicht mehr so klar nach vorn spielen, weil etwas die Kraft fehlte. Insgesamt kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen.“  osx

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.