Agit Erbek und Julian Kratzert treffen für die Gäste

Eintracht Northeim verliert 2:3 beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder

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Die Eintracht mit Marc-Yannik Grunert, Maurice Fiolka und Linus Baar (von links, hier im Heimspiel gegen Hildesheim) bot Favorit Egestorf-Langreder am Sonntag die St irn, ging aber am Ende leer aus. 

Egestorf – Eine nicht gänzlich unerwartete Niederlage haben die Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim am Sonntag kassiert. Sie verloren beim nun seit zehn Partien (acht Siege, zwei Remis) ungeschlagenen 1. FC Germania Egestorf-Langreder 2:3 (1:2), traten aber deutlich besser auf, als man es von einem Vorletzten vermuten könnte.

Der Tag war für die Eintracht bereits alles andere als optimal gestartet. Kurzfristig meldeten sich mit den erkrankten Zimmermann und Bircan zwei Leistungsträger ab. Dennoch begann die Partie hervorragend: Nach Foul an Julian Kratzert gab es früh Elfmeter für Northeim, den Agit Erbek in die Maschen hämmerte (4.).

Dass es vorerst bei diesem Ergebnis blieb, war Keeper Christopher Meyer zu verdanken, der in der zwölften Minute einen Schuss aus kurzer Distanz sensationell parierte. Im Anschluss an die folgende Ecke hatten die Northeimer schlicht Glück, dass Egestorf gleich drei Mal nicht in der Lage war, den Ball über die Linie zu drücken. Dennoch war zu diesem Zeitpunkt zu erkennen, wie sich das Geschehen entwickelt: Egestorf kommt, Eintracht kontert.

Die Gästeabwehr hielt bis in die 37. Minute, als Maslyakov auf seiner linken Seite einen Northeimer nach dem anderen aussteigen ließ und dann auch noch das Auge für Joshua Siegert hatte - 1:1. Und die Gastgeber nutzen den Schwung. Siegert tauchte erneut vor Meyer auf. Der parierte den ersten Versuch, war aber beim Nachschuss machtlos. Partie gedreht!

Nach der Pause wollte die Heimelf die Vorentscheidung in Form des dritten Treffers. Weil der aber (noch) nicht gelang, blieb die Eintracht im Spiel. Spätestens als Marko Ilic wegen Nachtretens mit Rot runter musste (66.), witterten die Südniedersachsen Morgenluft. Die Hoffnung platzte aber sofort: Christian Horst konnte im Laufduell gegen Homeier nicht mithalten und so den Pass auf Lennart Novotny nicht verhindern, der das 3:1 besorgte (70.).

Die Entscheidung? Nein! Northeim antwortete: Retwan Deflis Schuss ließ Torwart Schöttelndreier nur abklatschen, Julian Kratzert stand goldrichtig und brachte sein Team zurück (74.). Die Schlussviertelstunde ging dann deutlich an die Eintracht, die allerdings keine Großchance mehr herausspielen konnte. 

Eintracht: Meyer - Fiolka, Baar, Horst, Rüffer (81. Fricke) - Grunert, Rudolph, Blötz, Erbek - Franke (46. Defli), Kratzert

Tore: 0:1 Erbek (4./FE), 1:1/2:1 Siegert (37./39.), 3:1 Novotny (70.), 3:2 Kratzert (74.).

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