0:2-Heimniederlage gegen Hagen/Uthlede

Eintracht Northeim verliert und gibt die Tabellenführung ab

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Einen Schritt zu spät, wie hier Florian Mackes, kamen die Northeimer oft am Sonntag gegen Hagen/Uthlede. Kam doch mal ein Ball durch, war Keeper Tjark Mertha ein starker Rückhalt seines Teams.

Northeim – Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim hat am Sonntagnachmittag die zweite Heimniederlage dieser Saison kassiert. Aufsteiger FC Hagen/Uthlede, der bereits das Hinspiel 3:0 gewonnen hatte, setzte sich im Gustav-Wegner-Stadion überraschend mit 2:0 (1:0) durch.

Was tat sich in den 90 Minuten?

Northeim begann wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Das hatte Gästecoach Carsten Werde wohl auch so erwartet. „Herzlich willkommen in Northeim“, rief er seinen Jungs lautstark zu, nachdem diese einige Minuten gebraucht hatten, um sich auf den Angriffswirbel einzustellen. Das klappte in der Folge besser. Dennoch hatte der Tabellenführer alles im Griff. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis das 1:0 fällt.

Doch Pustekuchen! Die Tatsache, dass die Northeimer Großchance um Großchance versemmelten, rächte sich kurz vor der Pause, als Hagen/Uthlede nach einem missglückten Rückpass die Führung quasi geschenkt bekam. Berendt Knoop war zur Stelle (42.). Das kam aus dem Nichts und stellte den Verlauf völlig auf den Kopf.

In der zweiten Hälfte der Begegnung bot sich den 360 Zuschauern ein ähnliches Bild. Northeim war bemüht, doch der Ertrag fehlte. Hagen stemmte sich mit aller Kampfkraft und viel Leidenschaft dagegen. Das reichte am Sonntag, um die Punkte einzufahren. Die Entscheidung besorgte Justin Dähnenkamp, der einen Konter mit dem 2:0 abschloss (78.).

Was hat das für Auswirkungen auf die Tabelle?

Eintracht Northeim musste seine Spitzenposition an den HSC Hannover abgeben. Der spielte beim Heeslinger SC zwar ebenfalls lediglich Unentschieden (0:0), doch das genügte, um nun mit einem Zähler Vorsprung auf dem Platz an der Sonne zu stehen.

Geht das Ergebnis so in Ordnung?

Wenn die heimstärkste Mannschaft der Liga auf das bis dato zweitschwächste Auswärtsteam trifft, sind die Vorzeichen eigentlich klar: Heimsieg! So dachten sicher die allermeisten Fans im Stadion. Weil die Eintracht aber in Halbzeit eins Chance um Chance vergab und sich nach der Halbzeit an der Hagener Defensive die Zähne ausbiss, kam alles ganz anders.

Der Gast war sicher nicht die bessere Mannschaft, war aber offensiv hellwach, nutzte die Fehler der Heimelf aus und knackte damit die Eintracht. Der fiel über weite Strecken zu wenig ein. Hohe Bälle in die Spitze waren fast immer eine sichere Beute der körperlich starken FC-Abwehr. 

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