Sonntag ab 14 Uhr geht es zuhause gegen Wunstorf

Eintracht Northeim will als Tabellenführer überwintern

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Heimniederlage: Das letzte Gastspiel in Northeim gewann Wunstorf am 14. April mit 2:1. Hier grätscht Pascal Gos gegen Silvan Steinhoff, der Sonntag verletzt fehlt.  

Northeim. Die letzten 90 Pflichtspielminuten des Jahres stehen den Oberliga-Fußballern des FC Eintracht Northeim bevor. Mit dem Heimspiel am Sonntag ab 14 Uhr gegen den 1. FC Wunstorf verabschiedet sich die Truppe in die Winterpause. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangssituation vor dem Jahresausklang?

Schon vorher steht fest, dass die Heimelf das von Trainer Philipp Weißenborn gesetzte Ziel nicht mehr erreichen kann. Vor den Partien in Cloppenburg (0:0) und Spelle (0:3) sowie gegen Wunstorf hatte er mindestens sechs Punkte gefordert. Selbst mit einem Heimsieg gegen den Tabellen-14. kann das mittlerweile nicht mehr gelingen.

Neues Ziel muss es sein, Weihnachten und Silvester als Tabellenführer der Oberliga zu feiern. Dafür könnte allerdings sogar ein knapper Erfolg zu wenig sein, denn Eintracht und der HSC Hannover sind mit 32 Zählern punktgleich und nur durch einen Treffer in der Tordifferenz getrennt. Gewinnt der HSC also am Sonntag höher daheim gegen den MTV Gifhorn als Northeim gegen Wunstorf, erklimmen die Landeshauptstädter den Thron.

Die Punkte gegen Wunstorf sind also fest eingeplant?

Das wäre fatal. Die Tabelle macht die Northeimer zwar zum klaren Favoriten, doch es gibt ausreichend Gründe, das Duell gegen den Drittletzten nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Wunstorf, immerhin Vorjahresvierter und damals bis zuletzt im Rennen um den Regionalligaaufstieg dabei, hat den Start in die Serie 2018/19 völlig in den Sand gesetzt. Den ersten Sieg gab es erst am elften (!) Spieltag. Das war dann jedoch ein 2:0 in Spelle und war offenbar der Wendepunkt. In den vergangenen sieben Spielen holte der 1. FC stolze 16 seiner 19 Punkte. Vorher hatte es lediglich für magere drei Unentschieden (gegen Oythe, Uphusen und Cloppenburg) gereicht.

Die Ausgangssituation für die Eintracht ist also ähnlich wie vor der Fahrt nach Spelle am vergangenen Wochenende: Der Gegner ist deutlich stärker als es die Tabelle vermuten lässt und zudem seit Wochen in Topform! Das bekam vergangenen Sonntag auch der bis dato Dritte aus Bersenbrück zu spüren, der in Wunstorf 0:1 verlor.

Wie endete das Hinspiel in Wunstorf?

Das war eine Northeimer Machtdemonstration. Zimmermann (2), Wiederhold, Hehn, Horst und Rudolph schossen am 18. August einen 6:0-Sieg gegen einen damals völlig verunsicherten Kontrahenten heraus. In der vergangenen Saison siegte die Eintracht in Wunstorf mit 3:1, verlor aber das Rückspiel 1:2.

Wie sieht es personell bei der Eintracht aus?

Kapitän Christian Horst ist nach seiner roten Karte in Spelle (Handspiel) bereits in der Winterpause. Dafür kehrt Florian Mackes nach abgesessner Sperre (Gelb-Rot in Cloppenburg) zurück. Sonst sind alle Mann an Bord beim Jahresabschluss.

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