Anstoß am Reformationstag in der VW-Stadt ist um 15 Uhr

Eintracht Northeim will Donnerstag bei Lupo Martini Wolfsburg nachlegen

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Die Eintracht mit Carim Blötz hat am Sonntag die Hürde Bersenbrück übersprungen. Donnerstag steht bereits das nächste Spiel an. 

Northeim – Dass dieses 3:1 der Oberliga-Fußballer des FC Eintracht Northeim gegen Bersenbrück kein gewöhnlicher Dreier an einem 13. Spieltag einer Saison war, merkte jeder am Sonntagnachmittag im Gustav-Wegner-Stadion. Nach den drei Treffern und auch nach dem Abpfiff lagen sich Spieler, Trainer und Betreuer ausgelassen in den Armen und genossen das Gefühl, endlich mal wieder erfolgreich zu sein.

Und das war bitter nötig. Wäre am Sonntag die sechste Heimpleite in Serie herausgesprungen, Eintracht hätte bereits acht Zähler Rückstand zum rettenden Ufer gehabt. Aber: Nun ist stattdessen die Hoffnung groß, dass das 3:1 der Wendepunkt war. „Wir haben eine turbulente Woche hinter uns, inklusive Rücktritt von Oliver Hille. Umso mehr freut mich der Sieg, den wir auch noch mit einer sehr guten Leistung erreicht haben“, bilanzierte Trainer Simon Schneegans im Stadioninterview. „Nach dem 1:0 haben die Jungs richtig Spielfreude entwickelt und wollten sofort nachlegen. Das hat geklappt. Und wenn wir unsere Konter besser ausspielen, wären sogar ein vierter oder fünfter Treffer drin gewesen.“

Anerkennung gab es auch von Bersenbrück-Coach Farhat Dahech. „Northeims Erfolg ist verdient. In der zweiten Hälfte haben wir die Linie verloren.“

Gut für die Eintracht, dass sie nun womöglich gleich nachlegen kann. Denn der 14. Spieltag geht bereits am Donnerstag (Reformationstag) über die Bühne. Northeim tritt ab 15 Uhr bei Lupo Martini Wolfsburg an. „Wir müssen unser gutes Gefühl mit in dieses Duell nehmen“, sagt Schneegans. „Der Sieg gegen Bersenbrück stimmt uns natürlich froh, hilft aber allein auch nicht weiter. Wir müssen nachlegen und zeigen, dass das keine Eintagsfliege war.“

Und das scheint durchaus möglich zu sein. Lupo Martini, seines Zeichens Absteiger aus der Regionalliga, kann mit dem bisherigen Saisonverlauf auch nie und nimmer zufrieden sein. Die VW-Städter (elf Zähler) liegen in der Tabelle direkt vor der Eintracht (acht) auf dem drittletzten Platz. Kurios: Mit Andrea Rizzo stellt das Team dennoch den bisher treffsichersten Stürmer der Liga.

Trainer bei Lupo ist Uwe Erkenbrecher, der die Truppe im vergangenen Winter übernahm, den Abstieg aber nicht mehr verhindern konnte. Die Wölfe verloren am Sonntag, nach zuvor fünf Punkten aus drei Spielen, personell arg geschwächt daheim mit 0:2 gegen FT Braunschweig.

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