Fußball-Oberliga: die Wege von Northeim und der SVG driften weiter auseinander

Eintracht oben, SVG unten

Bild mit Symbolcharakter? SVG-Trainer Knut Nolte, Kapitän Florian Evers und Abteilungsleiter Thorsten Tunkel (von li.) verlassen nach dem 0:2 gegen Osnabrück niedergeschlagen den Platz. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen/ Northeim. Die Wege des FC Eintracht Northeim und der SVG Göttingen in der Fußball-Oberliga driften mehr und mehr auseinander. Während der Tabellenzweite aus Northeim beim abgeschlagenen Tabellenletzten und ersten feststehenden Absteiger Bornreihe zu einem mühelosen 4:0 kam, wird die Situation beim südniedersächsischen Nachbarn SVG Göttingen nach dem 0:2 gegen den VfL Osnabrück II immer prekärer.

Ein Pflichtsieg, nicht mehr, aber auch nicht weniger, war Northeims 4:0 am Sonntag beim SV Blauweiß Bornreihe. Trotz des auf den ersten Blick überzeugenden Ergebnisses fiel dann auch die Bilanz von Philipp Weißenborn, dem sportlichen Leiter der Eintracht, nicht übertrieben euphorisch aus. „Es ging natürlich perfekt los für uns. Drei schnelle Tore in den ersten zehn Minuten – so stellt man sich das vor. In dieser Phase haben die Jungs den Ball super laufen lassen und waren voll konzentriert. Das hat dann aber nachgelassen. Statt die einfachen Dinge zu machen, wollten einige Jungs zu viel zeigen. Doch unser Sieg war natürlich nie mehr in Gefahr.“

Platz zwei (und damit die Aufstiegsspiele zur Regionalliga) ist der Eintracht mittlerweile kaum mehr zu nehmen. Weil die ersatzgeschwächten Wunstorfer daheim gegen Uphusen nur 1:1 spielten, haben sie mittlerweile zehn Zähler Rückstand, können aber maximal nur noch 15 Punkte holen. In Northeim kann man also schon mal getrost die Planungen für die Saisonverlängerung in Angriff nehmen. Die Termine für die Relegation: 28. Mai, 31. Mai, 3. Juni.

Zwei magere Pünktchen – 0:0 bei Arminia Hannover und 1:1 gegen TB Uphusen – sind aus den letzten acht Spielen die bisherige Ausbeute der Schwarz-Weißen vom Sandweg in diesem Jahr. Da ist der Fall auf einen Abstiegsplatz die logische Konsequenz. Dennoch gibt SVG-Trainer Knut Nolte vier Spieltage vor Saisonende sein Team keinesfalls auf.

Drei Siege vonnöten

Dabei dürfte Nolte auch klar sein, dass am nächsten Spieltag beim Spitzenreiter Jeddeloh wohl nichts zu holen ist. Also muss sich seine Mannschaft auf die drei letzten Partien konzentrieren, als da wären zwei Heimspiele gegen Heeslingen und Cloppenburg und ein Auswärtsspiel beim Aufsteiger und Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt, HSC Hannover.

Wichtig dabei ist, die zu hohe Fehlerquote endlich abzustellen und es dem Gegner nicht so leicht zu machen, Tore zu erzielen. Auch gegen Osnabrück brachten sich die SVGer durch überflüssige individuelle Fehler um den Lohn ihrer Bemühungen, die deutlich zu erkennen waren, was auch Nolte aufgefallen war. „Aber wir müssen endlich wieder anfangen zu punkten. Es ist höchste Eisenbahn“, weiß auch Nolte um die prekäre Situation. (wg-gsd/ mwa)

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