Fußball-Oberliga: Northeim kassiert beim 0:4 in Oldenburg die höchste Saisonpleite

Eintracht patzt beim VfL

Der Torjäger ging leer aus: Bereits beim 1:1 im Heimspiel der Vorrunde konnten sich Mehdi Mohebieh (Mitte) gegen die Kontrahenten des VfL Oldenburg nur selten durchsetzen. Am Sonntag kassierte der Tabellenzweite in Oldenburg eine bittere 0:4-Niederlage. Foto: zij

Oldenburg. Das vorletzte Auswärtsspiel in dieser überaus erfreulichen Oberliga-Saison hatten sich die Fußballer von Eintracht Northeim vermutlich ganz anders vorgestellt. „Wir wollen die verbleibenden vier Partien alle gewinnen, um die Spannung für die bevorstehende Relegationsrunde zum Regionalliga-Aufstieg aufrecht zu erhalten“, hatte Karsten Fischer, Northeims Mittelfeldspieler und Co-Trainer in Personalunion, vorher ausgerufen. Doch am Sonntagnachmittag gab’s für alle Gelb-Roten das böse Erwachen. Denn beim VfL Oldenburg kassierte Eintracht eine bittere 0:4 (0:0)-Niederlage.

Northeims Trainer Malte Fröhlich war nach dem Schlusspfiff bedient. „Das war gar nichts. Wir waren heute in allen Belangen schlechter als der Gegner“, grantelte der Coach angesichts der pomadigen Leistung seiner Akteure, die in Oldenburg eine lange Mängelliste offenbarten. Egal ob mit oder ohne Ball, ob in der Defensive oder in der Hälfte des Gegners, oder in der Umschaltbewegung – bei der Eintracht lief von Beginn an nichts zusammen. „Ich versuche, auch bei Niederlagen das Positive zu sehen. Das einzig Positive zur Pause war, dass es immer noch null zu null stand“, meinte Fröhlich.

Was sich aber nach dem Seitenwechsel schnell änderte. Denn nur drei Minuten nach dem Wiederanpfiff traf Simon Brüning zum hochverdienten 1:0 für die Oldenburger, die auch in der Folge weiter Druck machten. Der starke Narciso Jorge Lubaca legte in der 57. Minute den zweiten Treffer nach, Jonas Siegert machte nur zehn Minuten später mit dem dritten Tor den Sieg der Gastgeber perfekt. Northeims höchste Niederlage in dieser Spielzeit machte Pascal Steinwender neun Minuten vor dem Abpfiff perfekt. Fröhlich: Rein rechnerisch ist die Teilnahme an der Relegation noch nicht perfekt. Wir müssen uns auf den nächsten Gegner Uphusen konzentrieren. Das Spiel wird schwierig genug für uns werden“, prognostizierte Fröhlich.

Eintracht: Strüber - Ziegler, Horst, Bahr, Strzalla - Fischer, Grunert (32. Sieghan) - Mohebieh, Rudolph (Ismail (66.), Zimmermann, Hillemann (64. Jäkel).

Tore: 1:0 Brüning (48.), 2:0 Lubaca (57.), 3:0 Siegert (67.), 4:0 Steinwender (81.). (raw)

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