Fußball: Northeim hofft auf „sportliches Abenteuer“

Die Eintracht plant für die Regionalliga

Auf dem Sprung nach oben? Die Eintracht will ihrer 1. Mannschaft die Regionalliga ermöglichen, wenn es sportlich dafür reicht. Marc-Jannick Grunert, hier in den Armen von Nils Hillemann, und seine Kollegen dürfte das freuen. Archivfoto: zij

Northeim. Am 31. März ist Stichtag. Bis dahin müssen die Fußball-Oberligisten ihre Lizenzanträge für die nächste Saison eingereicht haben. Wir klären in Fragen und Antworten, was die Verantwortlichen in Northeim planen.

? Für welche Ligen wird die Eintracht Anträge stellen?

! „Wir fahren zweigleisig“, sagt der sportliche Leiter Philipp Weißenborn. „Wir werden Anträge für die Oberliga und für die Regionalliga einreichen. Wir haben immer gesagt, dass wir der Mannschaft, wenn sie den Aufstieg schafft, es auch ermöglichen wollen, Regionalliga zu spielen. Das wäre ein sportliches Abenteuer, auf das wir uns alle freuen.“

? Gibt es Bedenken bei der Lizenzvergabe?

! Nein. Da ist man beim FC Eintracht ganz gelassen. Der Sicherheitsbeauftragte vom norddeutschen Fußballverband war bereits im Gustav-Wegner-Stadion und hat sich ein Bild gemacht. Klar ist, steigt Northeim auf, muss dort etwas getan werden. Für mögliche Hochrisikospiele müssen fest installierte Zäune vorhanden sein, die gewährleisten, dass die Fans der Mannschaften nie direkt aufeinandertreffen können. Das gilt nicht nur für den Eingangsbereich, sondern auch für Verpflegungsstände oder sanitäre Anlagen.

? Was kostet es, eine Regionalligalizenz zu beantragen?

! Rund 3000 Euro. Und das nur, um überhaupt an dem Verfahren teilnehmen zu dürfen. Ob man die Lizenz dann auch bekommt, steht auf einem anderen Blatt. Zum Vergleich: Für die Oberliga kostet so etwas 300 Euro.

Geprüft wird in aller erster Linie, ob der Verein die wirtschaftlichen Möglichkeiten hat, um eine Saison in der jeweiligen Liga zu absolvieren.

? Wie sieht es personell für die Eintracht mit Blick auf die nächste Saison aus?

! „Da sind wir so weit wie noch nie zu diesem Zeitpunkt“, sagt Weißenborn. Er hat bereits 14 Zusagen von Jungs aus dem aktuellen Kader für die nächste Serie. Und zwar von: Christian Horst, Linus Baar, Ali Ismail, Carim Blötz, Valentin Jäkel, Silvan Steinhoff, Jannik Strüber, Christoph Ziegler, Nils Hillemann, Marc-Jannick Grunert, Melvin Zimmermann, Moritz Köhler, Thorben Rudolph und Karsten Fischer.

Aktuell sind Weißenborn und Co zudem auf der Suche nach Verstärkungen, vor allem für die linke Defensivseite sowie für die beiden offensiven Flügel. Einige Jungs anderer Vereine haben bereits vorgespielt. Bis Ende März soll alles klar sein. (mwa)

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