Eintracht-Start: Im NFV-Pokal gegen die SVG Göttingen

Es geht wieder los! In der ersten Runde des NFV-Pokals erwartet am Samstag Eintracht Northeim um Valentin Jäkel (re.) und Christoph Ziegler im heimischen Gustav-Wegner-Stadion den Oberliga-Konkurrenten und Nachbarn SVG Göttingen. Foto: zij

Northeim. Eintracht Northeim trifft auf die SVG Göttingen: Dieses Duell gab es in der vergangenen Fußball-Saison dreimal und wird es auch in der bevorstehenden Spielzeit wieder dreimal geben.

Denn neben den beiden Punktspielen stehen sich die beiden Konkurrenten aus der Oberliga auch wieder in der ersten Runde des Niedersächsischen Pokals, am Samstag um 17 Uhr, gegenüber.

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison wollen die Eintracht-Spieler erfolgreicher bestreiten als den Auftakt im vergangenen Jahr, als das 0:3 am Sandweg das Pokalaus bedeutete. „Wir haben unsere gesamte Planung auf dieses Spiel ausgelegt. Der Pokal ist für uns sehr wichtig, wir wollen unbedingt weiterkommen“, bekräftigt Malte Fröhlich, der neue Eintracht-Trainer, vor dem Duell im Gustav-Wegner-Stadion.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Südniedersachsen-Duell freuen. „Die SVG hat durch Lukas Kusch einen gefährlichen Stürmer dazubekommen“, sagt Fröhlich über den Gegner, der in der vergangenen Oberliga-Saison für Furore sorgte. Bis zur Winterpause blieb das Team von Trainer Knut Nolte als Tabellenzweiter sensationell ungeschlagen. In der Rückrunde bauten die Schwarz-Weißen dann aber ab und beendeten die Spielzeit als Tabellensechster.

Gastgeber wollen agieren

„Wir kennen die Stärken der SVG“, sagt Fröhlich, der mit seiner Familie in Göttingen lebt. Doch am Gegner will er sich nicht zu sehr orientieren. „Wir wollen grundsätzlich immer unser Spiel durchbringen und nicht reagieren“, sagt der Nachfolger von Wolfgang Schmidt.

In der Generalprobe am vergangenen Samstag beim 4:0 über Heiligenstadt überzeugte Eintracht nur in der zweiten Hälfte. Zuvor habe man sich das Leben durch eintönige Angriffe ohne wechselndes Tempo schwer gemacht, bemängelte Fröhlich. Was auch Northeims Team-Manager Hartmut Denecke so sah. „Die SVG ist kampfstark, gut organisiert in der Defensive und sie lauert auf Konter. Da wird es auch darauf ankommen, die Ballverluste zu minimieren.“

Sieghan und Rudolph dabei

In welcher Formation die Northeimer auflaufen werden, will Fröhlich nicht verraten. Ein bisschen Spannung müsse sein, sagt der Coach. Im Vergleich zum Testsieg über Heiligenstadt bieten sich aber zwei Veränderungen an. Denn die zuletzt aus beruflichen Gründen fehlenden Patrick Sieghan und Thorben Rudolph sind wieder dabei – sehr zur Freude des Eintracht-Coaches. „Wir haben vier sehr intensive Wochen hinter uns, mit einem Trainingslager und fünf Testspielen. Wir werden alles daran setzen, die nächste Runde zu erreichen.“

Der Sieger dieses Duells trifft am 30. oder 31. Juli auf den Sieger der Partie zwischen FT Braunschweig und Arminia Hannover. (raw)

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