Eintracht und SVG weiter spitze in der Oberliga

Es geht doch: Northeims Mehdi Mohebieh kommt hier gegen zwei Osnabrücker zwar zu Fall, doch diese Partie entschied die Eintracht vor drei Wochen ebenso mit 2:0 für sich, wie das Duell am Sonntag in Uelzen. Osnabrück II ist der nächste Gegner des Spitzenreiters SVG Göttingen. Archivfoto: zij

Northeim/ Göttingen. Es gibt so Tage, da läuft es einfach. Genau so einen erlebte Northeims Team-Manager Hartmut Denecke am Sonntag beim 2:0-Auswärtserfolg seiner Eintracht.

Auch der Nachbar SVG Göttingen genießt die aktuelle Situation in der Fußball-Oberliga. Nach sechs Spieltagen führt der Aufsteiger auch nach dem 1:1 beim SC Spelle-Venhaus die Tabelle weiter an.

Die Eintracht tütete im dritten Versuch endlich den ersten Auswärtssieg der Saison ein. Zeitgleich siegte die Reserve in der Bezirksliga gegen den bisherigen Tabellenzweiten SG Bergdörfer mit 3:1. Und als Denecke dann auch noch von Werder Bremens Bundesliga-Sieg in der Nachspielzeit gegen Hoffenheim erfuhr, war es um ihn geschehen: „Ein rundum gelungener Tag. So darf es gerne weiter gehen.“

In den einseitigen 90 Minuten in Uelzen stand Northeims Sieg nie zur Debatte. Nach Nils Hillemanns schnellem 1:0 per Strafstoß machte Mehdi Mohebieh kurz nach der Pause den Sack zu. Und hinterher war Denecke dann auch gar nicht mehr so unglücklich, dass Marc-André Strzalla, Thorben Rudolph und auch Melvin Zimmermann weitere Gelegenheiten ausgelassen hatten. „So bleiben wenigstens alle auf dem Boden. Wenn wir hier 4:0 oder 5:0 gewonnen hätten, wären die Erwartungen an unsere Mannschaft im Umfeld sicher wieder unnötig groß geworden.“

So kann das Team selbstbewusst die nächste Aufgabe angehen. Die führt die Eintracht am Samstag zum SSV Jeddeloh. Und mit dem Tabellendritten der Vorsaison hat die Eintracht noch so einiges zu klären. In der vergangenen Serie gab es auswärts eine 0:5-Pleite, und zuhause eine 0:4-Niederlage. Da gibt es also noch reichlich Verbesserungspotential.

Aufsteiger noch ungeschlagen

Das Potential für Verbesserungen fällt beim Nachbar etwas kleiner aus. „Das Remis geht in Ordnung. Beide Teams hatten Chancen auf den entscheidenden Treffer“, sagt SVG-Trainer Knut Nolte über das 1:1 in Spelle und das zweite Remis in dieser Saison. Wichtig: Die Schwarz-Weißen sind weiter ungeschlagen!

Trotz des Super-Starts bleibt das erklärte Saisonziel Klassenerhalt unverändert. In der vergangenen Serie gelang Teutonia Uelzen mit 37 Punkten als Fünftletzter die sportliche Rettung. „Wir spinnen jetzt nicht rum und glauben, mit Wolfsburg oder Egestorf um den Titel spielen zu können“, sagt Göttingens Trainer angesichts der Tabellenführung. Die Perspektive des Aufsteigers ist aber glänzend. Denn am Sonntag gastiert mit VfL Osnabrück II der Vorletzte am Sandweg, der in fünf von sechs Partien kein Tor erzielte. Für die SVG die große Chance, nach nur sieben Spieltagen das Punktekonto auf 17 Zähler auszubauen. (mwa/raw)

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