FUSSBALL-OBERLIGA Zweites Heimspiel der Saison - Tageskasse im Stadion öffnet um 12 Uhr

Eintracht Northeim erwartet am Sonntag die Gäste von BW Schwalbe Tündern

Dreikampf in der Luft: Die Northeimer Alexander Knopf (vorn links) und Torben Glombitza wollen den Ball vor dem Göttinger Ali Ismail aus der Gefahrenzone bringen. Im Hintergrund drei Mitspieler des Trios sowie einige Zuschauer, die auf der Tribüne sitzen.
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Im ersten Heimspiel zog die Eintracht mit Alexander Knopf (vorn links) und Torben Glombitza (hier im Kopfballduell mit dem Göttinger Ali Ismail) den Kürzeren. Nun kommt Tündern ins Gustav-Wegner-Stadion.

Northeim – Das zweite Heimspiel der Saison steht den Oberliga-Fußballern des FC Eintracht Northeim am Wochenende bevor. Sonntag um 14 Uhr wird im Gustav-Wegner-Stadion das Duell gegen BW Schwalbe Tündern angepfiffen. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangssituation vor dem Spiel?

Null Punkte, 1:7 Tore, letzter Tabellenplatz! Die Bilanz der Eintracht nach 180 Minuten der jungen Saison ist ernüchternd. Dass die Ansprüche, die man in den vergangenen Jahren hatte, nach dem völligen Neuaufbau deutlich heruntergeschraubt werden müssen, war klar. Dennoch hatte man sich aus den ersten beiden Spielen gegen zwei Aufsteiger (SVG Göttingen 1:3, SV Ramlingen-Ehlershausen 0:4) ein wenig mehr erhofft.

Nun hat die junge Truppe von Trainer Jan Ringling mit Tündern und dem MTV Wolfenbüttel (26. September) zwei Kontrahenten vor der Brust, die von vielen auch eher in der unteren Tabellenhälfte erwartet werden. Vielleicht eine Chance, die ersten zählbaren Erfolge einzufahren.

Wie ist Gegner Tündern in die Serie gestartet?

Leider gut. Die Elf von Trainer Tim Piontek hatte das Glück, mit zwei Heimspielen beginnen zu dürfen. Die schloss Blau-Weiß mit vier Punkten ab. Einem 1:0-Erfolg gegen Wolfenbüttel (Siegtor in der 90. Minute durch Niebling) folgte ein 2:2 gegen den MTV Gifhorn (alle vier Treffer der Partie fielen zwischen der 60. und 70. Minute). Die Belohnung ist der dritte Tabellenplatz. Tündern hat die Entwicklung in Northeim natürlich auch verfolgt, wie Sprecher Willi Gurgel in der heimischen Presse bestätigt. „Northeim hat einen großen personellen Aderlass zu verzeichnen und im Grunde eine komplett neue Mannschaft, die ein gefühltes Durchschnittsalter von 20 Jahren hat. Das darf aber kein Anlass sein, den Gegner zu unterschätzen, zumal wir Northeim letzte Saison zweimal geschlagen haben.“ Vergangene Serie siegte Schlusslicht Tündern 3:1 in Northeim, das Hinspiel war mit 2:0 an BW gegangen.

Wie sieht es personell bei den Northeimern aus?

Nicht sonderlich gut. Bei Kapitän Marc Yannik Grunert (Mittelhandbruch) wird es eng mit einem Einsatz am Sonntag. Daniel Schmidt und Tristan Heine, die an Muskelverletzungen laborieren, machen zwar Fortschritte, sind aber weiter fraglich.

Welche Corona-Regeln sind zu beachten?

Maximal 500 Zuschauer dürfen am Sonntag dabei sein. Eintrittskarten gibt es ausschließlich an der Tageskasse, die gegen 12 Uhr öffnet. Der Eingang auf das Gelände über den Kunstrasenplatz bleibt geschlossen. Es herrscht - wie auch bereits gegen die SVG Göttingen - Sitzplatzpflicht. Auf dem Platz kann die Maske abgenommen werden. (Marco Washausen)

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