Fußball-Oberliga: Fragen und Antworten vor dem Spiel der Northeimer beim Turnerbund Uphusen

Eintracht will Serie durchbrechen

Reise ins Bremer Umland: Eintracht Northeim mit Melvin Zimmermann (rechts) tritt an diesem Sonntag in Uphusen an. Das Bild entstand beim Heimspiel gegen den Turnerbund in der vergangenen Saison. Archivfoto: osx

Northeim. Eine Woche nach dem 1:1-Unentschieden im Südniedersachsen-Derby gegen die SVG Göttingen tritt Eintracht Northeim am Sonntag ab 15 Uhr zum nächsten Spiel der Fußball-Oberliga beim Turnerbund (TB) Uphusen an. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen zum drittletzten Auswärtsspiel dieser Saison für die Jungs von Trainer Wolfgang Schmidt.

? Wie ist die Ausgangslage vor dem Spiel?

!Die Northeimer sind mit 38 Punkten aus 25 Spielen Tabellensechste. Mit Auf- oder Abstieg hat das Team nichts am Hut, verfolgt aber dennoch ein großes Ziel: Am Ende der Saison will man vor der SVG Göttingen stehen, die allerdings im Moment (bei einem mehr ausgetragenen Spiel) fünf Zähler Vorsprung hat.

Gastgeber Uphusen hat ganz andere Sorgen. Mit 30 Punkten ist TB aktuell auf Tabellenplatz 13 zuhause und wäre damit nach jetzigem Stand der Dinge erster Absteiger in die Landesliga. Zwar hat die Truppe aus dem Bremer Umland noch ein Nachholspiel in der Hinterhand, doch selbst falls das gewonnen werden würde, wäre man mit dem VfL Osnabrück II zwar punktgleich, hätte aber immer noch das deutlich schlechtere Torverhältnis. Es droht also der Abstieg für Northeims nächsten Gegner.

? Wie sind die Teams derzeit so drauf?

! In Uphusen ist die Stimmung im Keller. Zwischenzeitlich war das Team auf einem guten Weg, den Klassenerhalt zu schaffen (3:2 gegen SVG Göttingen, 3:0 gegen VfL Osnabrück II, 1:0 in Heeslingen), erlitt zuletzt aber zwei ganz heftige Rückschläge. Das Heimspiel gegen Lingen wurde sang- und klanglos 1:5 verloren. Doch das war noch nicht der Tiefpunkt. Vergangenen Sonntag folgte ein 0:1 beim abgeschlagenen Schlusslicht Uelzen. Klar, dass Uphusen angesichts dieser Situation nicht gerade die Insel der Glückseligkeit ist. Das gipfelte Anfang der Woche darin, dass der TB und der afghanische Nationalspieler Mustafa Azadzoy ihre Zusammenarbeit beendeten. Von internen Differenzen war die Rede.

Die Northeimer haben sich währenddessen zu so etwas wie den Remiskönigen entwickelt. Bis zum 21. Spieltag hatte die Truppe nur ein einziges Unentschieden auf dem Konto (4:4 in Wunstorf). In den vergangenen vier Begegnungen kamen vier Punkteteilungen dazu (2:2 bei Egestorf-Langreder, 3:3 gegen FT Braunschweig, 2:2 bei Lupo Martini Wolfsburg, 1:1 gegen SVG Göttingen). Diese Serie soll nun durchbrochen werden, um mit einem Dreier Göttingen möglichst ein bisschen dichter auf die Pelle zu rücken.

? Wie lief das Hinspiel in Northeim?

! Das war ein Höhepunkt in der bisherigen Saison der Eintracht. Am 25. Oktober standen sich die Teams im Gustav-Wegner-Stadion gegenüber. Und am Ende stand es sage und schreibe 7:0 (!) für die Gastgeber. Patrick Sieghan (3), Nils Hillemann, Marc-Jannik Grunert, Mehdi Mohebieh und Valentin Jäkel trafen. Gegen die Wiederholung eines solchen Spektakels hätte im Eintracht-Lager sicher niemand etwas. (mwa)

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