Fußball: Der Kunstrasenplatz im Gustav-Wegner-Stadion ist fast fertig

Eintrachts Schätzchen

Bald rollt hier der Ball: Letzte Arbeiten stehen am Kunstrasenplatz im Gustav-Wegner-Stadion noch aus. So muss zum Beispiel der Sand noch aufgetragen und die Tore aufgestellt werden. Foto: Glombitza/nh

Northeim. Der 2:0-Heimsieg der Oberliga-Fußballer des FC Eintracht gegen Arminia Hannover rückte am Sonntag im Northeimer Gustav-Wegner-Stadion fast schon ein wenig ins zweite Glied. Dabei war der kämpferische Auftritt des Teams, der mit dem Sprung auf den sechsten Tabellenplatz belohnt wurde, durchaus sehenswert. Doch vor und auch nach dem Spiel nutzten etliche Zuschauer die Gelegenheit, sich den fast fertigen Kunstrasenplatz mal genauer anzuschauen.

„Unser Ziel ist es, dass am nächsten Wochenende dort gespielt wird“, sagt Teammanager Hartmut Denecke. Dafür braucht die Firma, die dem Platz den letzten Feinschliff verpasst, noch ein paar Tage gutes Wetter, damit der Sand aufgetragen werden kann. „Der darf dabei nicht verklumpen, sonst haben wir damit später viel Ärger“, erklärt Denecke. Geht alles gut, rollt also am Samstag und Sonntag womöglich schon der Ball auf dem neuen (künstlichen) Grün.

Jetzt zwei Mal auswärts

Damit hätte dann auch die unsägliche Trainingssituation der Oberliga-Kicker ein Ende, die momentan noch in Hollenstedt und Hohnstedt ihre Einheiten absolvieren und nur zu den Punktspielen ins Stadion kommen. „Das sind dann auch für uns immer gefühlte Auswärtsspiele“, scherzte Trainer Wolfgang Schmidt jüngst bereits.

Ob er mit seinen Jungs in diesem Jahr nochmal ein Heimspiel absolvieren kann, entscheidet das Wetter. Nun folgen erstmal zwei Auftritte in der Fremde (Wunstorf und Bückeburg), ehe laut Spielplan am 29. November gegen den SC Spelle-Venhaus wieder am Rhumekanal aufgelaufen werden soll. Auf den Kunstrasen kann man dann ziemlich sicher nicht ausweichen. „Der müsste vorher noch vom Verband abgenommen werden. Das ist so vorgeschrieben“, sagt Denecke.

Ob das noch in diesem Jahr passiert, ist offen. So lange dürfen zu Plichtspielen dort also bereits alle anderen Mannschaften der Eintracht und des JFV ran, nur eben die Oberliga-Herren nicht.

Eintracht sagt Danke

Am Abend vor dem Spiel gegen Hannover hatte FC-Vorsitzender Wolfgang Hermann die vielen ehrenamtlichen Helfer des Vereins auf Schloss Berlepsch in die Nähe Witzenhausens eingeladen. „Ohne euch wäre so ein Vereinsleben mit all den Veranstaltungen wie Neujahrsball, Seniorentag, Weihnachtsmarkt, Grünkohlwanderung und auch der Spielbetrieb der Herren- und Frauenmannschaften gar nicht denkbar“, verdeutlichte er. Der scheidende Eintracht-Boss wollte damit einfach mal „Danke“ sagen und wünschte sich abschließend noch ein gutes Ergebnis gegen Hannover. Diesen Gefallen tat ihm das Team. (mwa)

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