Fußball-Oberliga: Eintracht Northeim verbringt die Winterpause als Tabellenvierter

Ende eines langen Jahres

Das Ende eines langen Fußballjahres: Eintracht Northeim und Thorben Rudolph (li.) verabschiedete sich in die Winterpause. Mitte Februar wird die Serie fortgesetzt. Foto: osx

Northeim. Als der schwache Schiedsrichter Kevin Dickscheid am Samstagnachmittag die Partie zwischen Eintracht Northeim und dem BV Cloppenburg abpfiff, hatten sie es endlich geschafft. Die Eintracht überwintert auf dem vierten Tabellenrang. Das 2:2 (2:1) war aus Sicht der Gastgeber ein ordentlicher Abschluss vor der Winterpause in der Fußball-Oberliga. Immerhin hatte die Eintracht mit dem ersten Remis die zehn Spiele umfassende Serie, dass einem Sieg immer eine Niederlage folgt, durchbrochen.

Das letzte Aufbäumen vor der zweimonatigen Winterpause kostete noch einmal Kraft. „Die Luft war vor diesem Spiel schon ein wenig raus bei uns. Das ist dann gar nicht so einfach, die letzten Reserven noch einmal hochzufahren“, kommentiert Carim Blötz das Remis gegen den Tabellenzwölften.

Einsatz und Leidenschaft waren beim defensiven Mittelfeldspieler und seinen Kollegen zwar noch da, dafür fehlte es in einigen Situationen an der Konzentration. „Wir fangen uns die Tore nach einem Konter und einem Einwurf. Beide Male sind wir unkonzentriert. Und vorne haben wir zu viele Chancen liegengelassen“, bemängelt Blötz zum eigenen Spiel.

Dabei wäre der finanziell klamme Gegner aus Cloppenburg eigentlich schlagbar gewesen. Immerhin gewann Eintracht die Partie in der Vorrunde glatt mit 3:0. „Die kommen klar über den Kampf, spielen immer nur lange Bälle. Nur durch unsere Fehler machen sie ihre Tore“, sagt Blötz.

Eine Einschätzung, der sich Christian Horst anschloss. „Cloppenburg war absolut schlagbar. Wir hätten gerne noch einmal gewonnen, aber immerhin haben wir noch einen Punkt geholt. Immer nur Hop oder Top können wir in dieser Saison sowieso nicht spielen, da nehmen wir dann auch mal nur einen Punkt mit“, sagt der Northeimer Kapitän über das erste Unentschieden dieser Saison.

Dass jetzt erst einmal Schluss ist und erst am 18. Februar in Uphusen das nächste Punktspiel angesetzt wurde, kommt den Rot-Gelben ganz gelegen. „Das war für uns ein langes Jahr mit der Relegation im Sommer. Einige gehen auf dem Zahnfleisch.“

SVG noch bei Arminia

Dagegen befinden sich die Spieler der SVG Göttingen bereits seit mehreren Wochen in der Winterpause – zumindest gefühlt. Am vergangenen Sonntag gab’s mit dem Ausfall der Partie in Wunstorf die zweite Spielabsage in Folge. Doch in die Winterpause können die Schwarz-Weißen immer noch nicht. Am kommenden Samstag steht noch ein weiteres Nachholspiel bei Arminia Hannover auf dem Programm.

Von Ralf Walle

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