Handball-Oberliga

Endspiel im Abstiegskampf für Eintracht Böddiger

Kein Durchkommen: Eintracht Böddigers Anne Kühlborn am Ball wird hier von Kirchhofs Andra Lucas (vorne) und Sandra Kühlborn (rechts) gestoppt. 
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Kein Durchkommen: Eintracht Böddigers Anne Kühlborn am Ball wird hier von Kirchhofs Andra Lucas (vorne) und Sandra Kühlborn (rechts) gestoppt. 

Böddiger. Die Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger haben es selbst in der Hand. Mit einem Sieg im Nordhessenderby gegen die SG Zwehren/Kassel (Sa. 17 Uhr, Stadtsporthalle Felsberg) kann das Team von Trainer Lena Hildebrandt den Klassenerhalt aus eigener Kraft sichern.

Auch die Punktabzüge wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls würden dann nicht mehr ins Gewicht fallen. Sollten die Edertalerinnen die Partie allerdings verlieren, wäre der TSV auf Schützenhilfe der SG 09 Kirchhof II angewiesen, die gegen die SG Bruchköbel, den einzig verbliebenen Konkurrenten der Eintracht im Kampf um den Klassenerhalt, antritt.

Die personelle Situation bei den Edertalerinnen hat sich entspannt. In Hüttenberg feierten die beiden Linkshänderinnen Sophie Wagner und Julia Hasper ein vielversprechendes Comeback. „Sie haben das richtig gut gemacht“, lobt Hildebrandt. Gegen die 6:0-Formation der Gäste ist in der Offensive viel Bewegung ohne Ball gefordert. Zudem geht die SG gerne Offensive gegen die Halben raus, was der TSV-Offensive um Benda und Kühlborn genug Raum für eigene Aktionen eröffnet.

5:1-Deckung als Trumpf

Die Gäste um Trainer Gunnar Kliesch verfügen über einen besonders starken Rückraum, wo neben Spielmacherin Sarah Panhans vor allem die Halblinke Jana Hoppe und Linkshänderin Katrin Bänfer herausragen. Zudem spielen alle drei stark mit Kreisläuferin Alina Küster zusammen. Im Schach halten wollen die Eintracht-Handballerinnen die Zwehrener Rückraumachse mit ihrer starken 5:1-Abwehr mit Benda als Vorgezogener. Schon beim 36:25-Erfolg im Hinspiel kamen Panhans und Co. damit überhaupt nicht zurecht. Lediglich Jana Hoppe machte der TSV-Defensive Probleme. „Sie müssen wir offensiver angehen“, fordert Hildebrandt.

Währen die Eintracht mit Sabrina Weiß, Emilie Giese und Fiona Eberhardt bereits drei Neuzugänge für die kommende Saison aufbieten kann, muss Zwehren vier Abgänge verkraften. Panhans, Torfrau Katja Zeller und Rechtsaußen Carina Salzmann werden ihre Laufbahn beenden. Michelle Bürner verlässt die Kliesch-Sieben mit unbekanntem Ziel.

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