Fußball-Oberliga vom Montag: Eintracht Northeim siegt gegen Wunstorf 3:2

Erfolgreiches Osterfest

Der Treffer zum Sieg: Nils Hillemann (links) überwindet hier Wunstorfs Keeper Tobias Schiller zum 3:1. Daniel McGuinness kann nicht mehr helfen. Foto: zij

Northeim. Der FC Eintracht Northeim hat sich in der Fußball-Oberliga über Ostern mit sechs Punkten aus den beiden Nachholspielen selbst beschenkt. Nach dem 2:1-Erfolg gegen den SC Spelle-Venhaus am Samstag (siehe weiterer Bericht) folgte am Montagnachmittag - erneut auf dem heimischen Kunstrasenplatz - ein 3:2 (2:1) gegen den 1. FC Wunstorf.

? Wie lief die Begegnung?

! Anfangs eher schleppend. Das änderte sich aber spätestens in der 23. Minute, als Nils Hillemann zur Northeimer Führung traf und Melvin Zimmermann keine 60 Sekunden danach sogar erhöhte. Das lag nicht unbedingt in der Luft, war aber durchaus okay, da die Heimelf mehr für das Spiel tat.

Ganz so leicht wollten die Gäste die drei Punkte aber dann doch nicht hergeben. Kurz vor der Pause verkürzten sie auf 1:2 (43.). Das machte die zweite Halbzeit aber natürlich grundsätzlich nur umso interessanter.

Doch das war so gar nicht nach dem Interesse der Northeimer Offensive. Zehn Minuten nach Wiederbeginn stellte Hillemann mit seiner zweiten Bude den alten Abstand wieder her. Aber erneut verkürzte der Gast per Strafstoß, nachdem Northeims Schlussmann Jannik Strüber für seine bereits geschlagenen Vorderleute retten wollte, allerdings klar foulte. So blieb es eng bis zum Schlusspfiff.

? Geht das Ergebnis so in Ordnung?

! Der Heimsieg ist letztlich verdient, war am Ende aber dennoch sehr glücklich. Wunstorf drückte in der Schlussphase enorm auf den Ausgleich und die Gästeelf jubelte sogar schon in der dritten Minute der Nachspielzeit, doch Schiedsrichter Markus Büsing aus Osnabrück pfiff den vermeintlichen Ausgleich zurück, da sich der Gästeakteur bei seinem Kopfball aufgestützt hatte.

? Was änderte Northeims Trainer Wolfgang Schmidt im Gegensatz zum Samstags-Sieg gegen Spelle?

! Jannik Strüber kehrte ins Tor zurück. Clemens Zöllner, der ihn zuletzt gut und fehlerlos vertreten hatte, musste wieder auf die Bank. Dort saß auch Mehdi Mohebieh anfangs, der eine kleine Pause bekam, zehn Minuten vor dem Ende aber noch kam. Seine Rolle füllte bis dahin Rafael Sieghan aus.

Trainer Schmidt begann zudem mit Patrick Gemende auf der linken Defensivseite, musste aber bereits nach 25 Minuten erneut Linus Baar dorthin beordern, da Gemende sich verletzt hatte. (mwa)

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