Fußball-Oberliga: SVG Göttingen erwartet alten Weggefährten Arminia Hannover

Auf Erfolgsweg bleiben

Zum Stammspieler gemausert: Die Leidenszeit von SVG-Spieler Martin Schiller (links), hier gegen Uphusens Badara Njie, ist vorbei – er hat sich in die Stammelf gespielt. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. „Wir bleiben auf dem Teppich, auch wenn es in den ersten beiden Spielen sicherlich sehr gut für uns gelaufen ist“, sagt Knut Nolte. So will der Trainer der SVG Göttingen auch Samstag um 18 Uhr am Sandweg am dritten Spieltag der Fußball-Oberliga Niedersachsen weitere Punkte gegen den SV Arminia Hannover sammeln, um „möglichst nicht unten reinzurutschen“.

Überraschend steht der Aufsteiger nach zwei Siegen an der Tabellenspitze und dem Neuling ist zuzutrauen, dass nach dem dritten Spieltag die Position verteidigt werden kann. Fehlen wird gleichwohl noch der urlaubende Marco Galante. Dafür ist Benjamin Zackenfels aus dem Urlaub zurück und steht den Schwarz-Weißen wieder zur Verfügung. Angeschlagen ist Innenverteidiger und Kapitän Sebastian Gehrke, der sich beim 5:1-Sieg in Oldenburg vor einer Woche nach 35 Minuten verletzt hatte und ausgewechselt werden musste. Sollte Gehrke nicht spielen, rückt Routinier Philipp Käschel in die Innenverteidigung und Florian Mackes auf die linke Außenverteidiger-Position.

Den derzeitigen Erfolg seiner Mannschaft erklärt Nolte so: „Wir treffen in der Oberliga auf Mannschaften, die sich nicht hinten reinstellen, sondern ihre Aufgaben spielerisch lösen wollen. Das kommt auf jeden Fall auch unserer Spielweise entgegen.“

An Schiller festgehalten

Zudem habe die SVG den Vorteil, dass „wir noch nicht sehr bekannt sind in der Oberliga“, sagt Nolte. Durch die beiden Anfangssiege dürften die Göttinger indes inzwischen viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben. Der SVG-Trainer freut sich im übrigen, dass der Verein an Martin Schiller trotz seiner langwierigen Verletzung festgehalten hat. „Es stand auch nie zur Debatte, ihn abzugeben, zumal wir um seine Qualitäten wissen.“ Der Mittelfeldspieler dankt es derzeit dem Verein, an ihm festgehalten zu haben, mit starken Leistungen. Er war es, der bereits nach zwei Minuten mit der 1:0-Führung den Sieg beim VfL Oldenburg auf den Weg gebracht hat.

Gegen die Arminen wollen die SVGer mit erneut schnellem Spiel über die Außenbahnen auf dem eingeschlagenen Erfolgsweg bleiben. (wg/gsd)

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