Fußball-Oberliga: Zufriedene Gesichter bei den Trainern der SVG und Eintracht

Erfreuliches Wochenende

Hoch das Bein: Bückeburgs Niko Werner (links) kann im letzten Moment den Ball vor dem zweifachen SVG-Torschützen Ali Ismail (Mitte) wegspitzeln. 2 Fotos: Jelinek/gsd

Northeim/Göttingen. Auch der VfL Bückeburg konnte im Aufsteigerduell den Siegeszug der SVG Göttingen nicht stoppen. Zu bieder agierten die Gäste, die zwar bis zur Pause mit 2:1 in Führung gingen. Doch vielen Beobachtern war klar, dass da noch etwas ging bei den Schwarz-Weißen, die nach dem Wechsel ihre derzeit überragende Form wiedergefunden hatten und das Spiel noch umbogen in einen 4:2-Sieg.

„Ich war anfangs nervös. Aber das Team hat mich immer wieder neu motiviert, und am Ende ist es ja auch noch gutgegangen“, meinte Tim Markov, der den etatmäßigen und an der Schulter verletzten Torwart Denny Cohrs vertreten musste. Dem 1:1 ging ein dicker Patzer des sonst so zuverlässigen Spaniers Josu de las Heras Vicuna voraus. Und beim 1:2 hatte Markov erst einen Kopfball von Dimitrios Nemtsis reaktionsschnell abgewehrt, den Nachschuss von Alexander Bremer dann aber nicht mehr parieren können.

„Uns war nach dem 1:1 die Sicherheit verloren gegangen, die wir nach dem Wechsel dann aber schnell wiedergefunden haben“, resümierte SVG-Trainer Knut Nolte, der mit Marco Galante in der 46. und Ali Ismail in der 58. Minute den Sieg eingewechselt hatte. Wichtig auch die Erkenntnis, dass die SVG sich auch durch einen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Schmidt lobt Neuzugänge

Auch in Northeim war man nach der Partie gegen Lingen entsprechend zufrieden. Mit einem verdienten 2:0 hatte man dem Aufsteiger die erste Saisonniederlage zugefügt und nebenbei dafür gesorgt, dass die SVG wieder die Tabellenführung übernehmen konnte. „Wir waren bissig in den Zweikämpfen, haben taktisch clever gespielt und hatten einen unbändigen Siegeswillen. Das sind alles Dinge, die uns eine Woche vorher in Heeslingen noch gefehlt haben. Dass die Mannschaft das jetzt so umgesetzt hat, freut mich riesig“, bilanzierte Trainer Wolfgang Schmidt.

Zwei seiner Jungs hatten sich ein besonderes Lob verdient: Die Neuzugänge Marc-Jannick Grunert und Thore Dengler. „Marc hat eine sehr gute Partie geboten. Das gilt auch für Thore, der in der Abwehr gespielt hat, als wenn er schon ewig hier wäre. Und das mit seinen 19 Jahren.“ Getrübt wurde die Freude ein wenig durch die verletzungsbedingten Auswechslungen von Marcel Braun und Libasse N‘Diaye. Schmidt: „Ich hoffe, dass das nichts Ernsteres bei denen ist.“ Dass die Northeimer sein Team zu Recht besiegt haben, erkannte auch TuS-Trainer Wolfgang Schütte an. „Wir haben in der ersten Hälfte fast schon hochnäsig gespielt und kaum einen Zweikampf gewonnen. Das war einfach zu wenig. Das hat der Fußballgott bestraft.“ (wg-gsd/mwa)

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